Am Wochenende sind wieder unzählige Hobbyastronomen und Sternengucker in der Lausitz unterwegs, um möglichst viele Sternschnuppen zu beobachten. Die Perseiden erreichen ihren Höhepunkt. In der Nacht von Sonntag auf Montag sausen dann bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde über den Nachthimmel.
Rund zwei Wochen nach dem Blutmond können Astronomiefans schon wieder das nächste beeindruckende Himmelspektakel beobachten, das besonders auch die kleineren Sternengucker erfreut. Unzählige Sternschnuppen werden über dem Nachthimmel erleuchten.
Beobachtung
Bei freier Sicht, einem guten Rundumblick und mit etwas Geduld lassen sich die Leuchtspuren der Perseiden in diesem Jahr besonders gut beobachten, denn aufgrund des Neumonds werden auch lichtschwächere Sternschnuppen sichtbar sein. Am besten lassen sich die Leuchterscheinungen an einem dunklen Ort beobachten. So empfiehlt das Team vom Cottbuser Planetarium, sich auf ein bestimmtes Stück Himmel zu kontrieren, anstatt den Blick immer wieder über den ganzen Himmel schweifen zu lassen.
Perseiden
Die Sternschnuppen werden Perseiden genannt, weil sie aus dem Sternbild Perseus zu kommen scheinen. Erzeugt werden sie allerdings, weil die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne eine Art Staubwolke des Kometen „Swift Tuttle“ kreuzt. Der Komet hinterlässt auf seiner Bahn um die Sonne kleine Teilchen, die er zuvor in sonnenfernen Gegenden eingesammelt hat. Sobald diese Teilchen in die Erdatmosphäre eindringen, wird die Luft durch die hohe Eintrittsgeschwindigkeit (bis zu 216.000 km/h) zum Glühen gebracht. Auch vor und nach Sonntagnacht lohnt sich der Blick in den Himmel. Ungefähr bis zum 24. August kann das Himmelsspektakel beobachtet werden.
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Planeten am Nachthimmel
Aktuell sind weiterhin einige Planeten zu sehen. Allen voran leuchtet Mars im Südosten, Venus zeigt sich im Westen, Saturn und Jupiter erscheinen im Bereich Südwesten.
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red
Bild: Niederlausitz aktuell













