An der Fachhochschule der Polizei in Oranienburg (Landkreis Oberhavel) sind heute fast 400 angehende Polizistinnen und Polizisten feierlich vereidigt worden. Die 97 Frauen und 301 Männer hatten ihre Ausbildung im April und Oktober des vergangenen Jahres begonnen. Mit dem Eid bekräftigen die Beamtinnen und Beamten ihre besondere Verbindung zum Dienstherrn.
Innenminister Karl-Heinz Schröter hob die Bedeutung der Vereidigung hervor: „Damit bekennen sich die angehenden Polizistinnen und Polizisten zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland und verpflichten sich, ihre Aufgaben stets gewissenhaft zu erfüllen. Aber der Eid nimmt auch das Land in die Pflicht. Der Dienstherr hat für das Wohl seiner Beamten und ihrer Familien zu sorgen – auch nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst. Heute legen wir also das Fundament für ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis.“
Unter den Gästen waren auch polizeiliche Vertreter aus insgesamt zehn Botschaften. In Zusammenarbeit mit den Botschaften bietet die Fachhochschule der Polizei den Studierenden des gehobenen Dienstes unter anderem Hospitationen im europäischen Ausland an, die von vielen Studierenden zum Ende des Studiums genutzt werden.
Nach der Festrede sprach Landespolizeipfarrer Sven Täuber das Grußwort. Anschließend vereidigte der Präsident der Fachhochschule, Rainer Grieger, 30 Anwärterinnen und 109 Anwärter des mittleren Polizeidienstes und 67 Anwärterinnen und 192 Anwärter des gehobenen Polizeidienstes. Die Ausbildung für den mittleren Polizeidienst dauert 30 Monate. Das Studium für den gehobenen Polizeidienst wird nach 36 Monaten mit einer Bachelor-Prüfung abgeschlossen.
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Zur Vereidigungsfeier waren auch in diesem Jahr zahlreiche Familienangehörige und Freunde gekommen. Nach ihrer Vereidigung führten die Anwärterinnen und Anwärter ihre Gäste durch die verschiedenen Bereiche der Fachhochschule, wie die Lehrwache, das Verkehrs- und Tatortkabinett oder die Bibliothek.
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pm/red
Foto: Polizei Brandenburg






