In Brandenburg haben 2025 knapp 13.000 Menschen BAföG erhalten, 8,5 Prozent weniger als im Jahr davor. Der durchschnittliche Förderbetrag stieg dagegen auf 657 Euro im Monat. Das teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.
BAföG in Brandenburg für 1.203 Menschen weniger
Genau 12.989 Schülerinnen, Schüler und Studierende erhielten 2025 in Brandenburg Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, im Jahr davor waren es 14.192. Auch in Berlin sank die Zahl der Geförderten, und zwar um 7,1 Prozent von 43.623 auf 40.533.
1.395 der Brandenburger Geförderten hatten eine ausländische Staatsangehörigkeit, das sind 10,7 Prozent. Im Vorjahr waren es 1.467 Personen und ein Anteil von 10,3 Prozent. In Berlin lag der Anteil bei 13,7 Prozent.
Mehr Studierende als Schüler erhalten BAföG
Von den Geförderten in Brandenburg waren 4.431 Schülerinnen und Schüler und 8.558 Studierende. 5.827 Studierende besuchten eine wissenschaftliche Hochschule, 2.717 eine Fachhochschule. Bei den Schülerinnen und Schülern stellten die Berufsfachschulen mit 2.951 Geförderten die größte Gruppe. Zehn Jahre zuvor, im Jahr 2016, hatten in Brandenburg noch 22.592 Menschen BAföG erhalten, darunter 9.851 Schülerinnen und Schüler.
Durchschnittlich 657 Euro BAföG im Monat
Pro Kopf stieg die Förderung in Brandenburg von 640 Euro im Monat auf 657 Euro. In Berlin erhielten Geförderte im Schnitt 663 Euro, nach 643 Euro im Vorjahr. Weil weniger Menschen gefördert wurden, sanken die Gesamtausgaben dennoch. In Brandenburg flossen 65,1 Millionen Euro, nach 69,9 Millionen Euro im Jahr 2024. In Berlin gingen die Ausgaben von 227,3 auf 217,9 Millionen Euro zurück.
Weniger Vollförderung in Brandenburg
Das BAföG setzt sich aus Zuschuss und unverzinslichem Darlehen zusammen. In Brandenburg entfielen 63,2 Prozent der Summe auf Zuschüsse und 36,8 Prozent auf Darlehen, in Berlin lag der Zuschussanteil bei 59,2 Prozent.
Den Höchstbetrag erhielten in Brandenburg 57,1 Prozent der Geförderten, im Jahr davor waren es 59,5 Prozent. In Berlin sank der Anteil der Vollförderung von 63,4 auf 62,0 Prozent. Weitere Zahlen stehen im Statistischen Bericht des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg.
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