Die Polizei Brandenburg hat die Verkehrsunfallbilanz für 2025 vorgestellt und zieht eine gemischte Bilanz: Mit 73.658 registrierten Unfällen ist die Gesamtzahl im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,2 Prozent gesunken. Gleichzeitig stieg jedoch die Zahl der Verletzten um 0,6 Prozent auf 11.065 Personen, ebenso nahm die Zahl der Verkehrstoten deutlich von 114 auf 127 zu, was einem Anstieg um 11,4 Prozent entspricht. Wie Polizeipräsident Oliver Stepien mitteilte, bleibt nicht angepasste Geschwindigkeit eine der häufigsten und gefährlichsten Unfallursachen. Fast jeder zweite tödliche Unfall sei darauf zurückzuführen, mehr als zwei Drittel der Getöteten kamen auf Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften ums Leben. Die Polizei kündigte an, die Kontrollen insbesondere außerorts weiter zu verstärken und appellierte zugleich an die Eigenverantwortung aller Verkehrsteilnehmer.
Leichter Rückgang bei Verkehrsunfällen in Brandenburg
Im Jahr 2025 wurden in Brandenburg insgesamt 73.658 Verkehrsunfälle registriert. Das entspricht einem Rückgang um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Jahr 2024 waren 73.772 Verkehrsunfälle erfasst worden.
Gleichzeitig ist die Zahl der verletzten Verkehrsteilnehmer gestiegen. Wurden im Jahr 2024 noch 10.998 Verletzte gezählt, waren es im vergangenen Jahr 11.065. Das entspricht einem Anstieg von 0,6 Prozent.
Mehr Verkehrstote – Geschwindigkeit bleibt Hauptursache
Deutlich gestiegen ist die Zahl der Verkehrsunfalltoten. Im Jahr 2024 kamen 114 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, im Jahr 2025 waren es 127. Das entspricht einer Zunahme um 11,4 Prozent.
Polizeipräsident Oliver Stepien erklärte dazu: „Der leichte Rückgang der Verkehrsunfälle im Jahr 2025 ist kein Grund zur Entwarnung, denn die Zahl der verletzten und der getöteten Verkehrsteilnehmer ist im vergangenen Jahr gestiegen. Die Bilanz zeigt, dass nicht angepasste Geschwindigkeit eine der häufigsten und gefährlichsten Unfallursachen bleibt. Fast jeder zweite tödliche Verkehrsunfall war auf eine nicht angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen und über zwei Drittel der Getöteten verloren ihr Leben auf Straßen außerorts.“
Weiter kündigte er an, dass die Polizei den Schwerpunkt der Verkehrsüberwachungsarbeit weiterhin auf Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften legen werde. Gleichzeitig betonte er, dass Verkehrssicherheit nicht allein eine Frage der Kontrolle sei, sondern auch der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung. Er appellierte an alle Verkehrsteilnehmer, die eigene Fahrweise kritisch zu hinterfragen und durch angepasstes Verhalten zur Sicherheit beizutragen.
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Red. / Presseinformation






