Zur Diskussion nach den gescheiterten Verhandlungen über eine Transfergesellschaft für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der insolventen Drogeriekette Schlecker hat sich heute Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers geäußert.
„Ich bedaure, dass die Verhandlungen über eine Bürgschaftslösung für eine Transfergesellschaft am Veto der FDP-geführten Länderwirtschaftsministerien gescheitert ist. Es ging bei der Entscheidung für oder gegen eine Transfergesellschaft weniger um ordnungspolitische Prinzipien, sondern um die hohe Erwartungshaltung, die Politik werde die Schlecker-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter vor einer baldigen Entlassung bewahren können. Diese Erwartungen sind massiv enttäuscht worden. Gerade vor dem Hintergrund der Debatte um zentrale finanz- und sozialpolitische Fragen im Euroraum und damit auch um die Perspektive der sozialen Marktwirtschaft ist das gestrige Scheitern der Verhandlungen für die Schlecker-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter nicht nachvollziehbar. Auch vor diesem Hintergrund hatte sich Brandenburg entschieden, eine Bürgschaft für eine zu gründende Transfergesellschaft bereitzustellen.“
Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten
Foto © Frank Gutschmidt
Uns bei Google als bevorzugte Quelle festlegen
Wer etwas googelt, bekommt neben den normalen Treffern eine Box mit aktuellen
Nachrichten. Legen Sie NIEDERLAUSITZ aktuell als bevorzugte Quelle fest,
erscheinen unsere Beiträge dort häufiger für Sie – und in den KI-Übersichten
von Google. Ein Klick genügt, danach sind Sie sofort wieder hier.
Falls der Knopf nicht angezeigt wird: niederlausitz-aktuell.de bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen




