Die Vattenfall Europe Mining AG hat am 16. März 2010 vom Brandenburgischen Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) die bergrechtliche Erlaubnis zur Erkundung des Untergrundes im Untersuchungsgebiet Neutrebbin erhalten. Dieser soll auf seine Eignung als CO2-Endlager erforscht werden. Das sog. Erlaubnisfeld (Abbildung 1) mit der Feldnummer 11-1541 umfasst eine Fläche von rund 353 km². Gegenstand der Erkundungen sind die salzwasserführenden Sandsteine der Mittleren Buntsandstein-Formation in einer Tiefe 1200 bis 1500 m Tiefe und die darüber liegenden tonigen Deckschichten.(1.1) Die Erlaubnis gestattet der Vattenfall Europe Mining AG die Durchführung von seismischen Erkundungsarbeiten und Tiefbohrungen. Für die einzelnen Maßnahmen müssen aber noch Sonderbetriebspläne eingereicht werden. Die bergrechtliche Erlaubnis ermöglicht somit nicht die CO2-Endlagerung, sondern ist ein wichtiger Schritt auf dieser Erlaubnisleiter. Die Endlagerung muss im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens genehmigt werden.
Abbildung 1:
Lage des Erkundungsgebietes Neutrebbin (353 km²) der Vattenfall Europe Mining AG (weiß gestrichelte Umgrenzung), sowie Lage der Antiklinal-Struktur Neutrebbin (weiße Linie: Tiefenlinie der Detfurth-Formation auf -1750 m ü.NN.).
Aus: Vattenfall (2009), S.4
Erdgeschichtliche Entwicklung des Gebietes Neutrebbin











