Bundesregierung klärt nicht genug über Quecksilbergefahr auf
Vier von fünf Deutschen wissen nicht, dass Braunkohlekraftwerke große Mengen giftigen Quecksilbers ausstoßen. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace. Quecksilber wird über die Nahrungskette und speziell über den Verzehr von belastetem Fisch aufgenommen. Auch die Gesundheitsgefahr für Kinder durch quecksilberbelastete Fische ist der Mehrheit der Deutschen unbekannt. „Die Menschen in Deutschland und Europa müssen endlich vor dem Gift aus Kohlekraftwerken geschützt werden. Die Grenzwerte müssen sich an den saubersten Kraftwerken orientieren, statt wie bislang an den schmutzigsten“, sagt Greenpeace-Energieexperte Andree Böhling. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, sich für schärfere Grenzwerte insbesondere bei alten Braunkohlekraftwerken einzusetzen.Quecksilberverbindungen sind für den Menschen hoch toxisch. Vor allem im Gehirn und im Nervensystem von Föten und Kindern verursachen schon geringe Konzentrationen des Giftstoffs irreparable Schäden. Quecksilberverbindungen schädigen die geistige Entwicklung von Kleinkindern. Wissenschaftler warnen vor einem schleichenden Intelligenzverlust.
Verfügbare Technik könnte deutschen Quecksilberausstoß halbieren
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Quelle: Greenpeace e.V.










