Die Bundespolizei hat am Samstagmittag in Guben eine mutmaßliche Schleusung aufgedeckt. Laut Mitteilung der zuständigen Inspektion wurden sechs Personen ohne gültige Einreisedokumente in einem Fahrzeug kontrolliert. Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen, die Gruppe anschließend nach Polen zurückgewiesen. Ermittlungen wurden eingeleitet.
Schleusung in Guben: Bundespolizei greift ein
Die Bundespolizei hat am Samstagmittag im Stadtgebiet von Guben eine mutmaßliche Schleusung festgestellt. Wie aus einer Mitteilung der Bundespolizei hervorgeht, kontrollierten Einsatzkräfte gegen 12 Uhr ein Fahrzeug auf der Bundesstraße 320.
Der 54-jährige Fahrer konnte sich mit einem ukrainischen Reisepass sowie einem lettischen Aufenthaltstitel ausweisen. Bei den weiteren Insassen handelte es sich nach Angaben der Polizei um zwei Frauen im Alter von 15 und 21 Jahren sowie deren vier Kinder im Alter zwischen sieben Monaten und fünf Jahren. Für die Einreise nach Deutschland konnten sie keine gültigen Dokumente vorlegen.
Ermittlungen nach Kontrolle auf B320 eingeleitet
Die Einsatzkräfte nahmen den Fahrer vorläufig fest. Die sechs weiteren Personen wurden in Gewahrsam genommen. Laut Bundespolizei wurden gegen alle ukrainischen Staatsangehörigen Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Versuchs der unerlaubten Einreise eingeleitet.
Zusätzlich ermittelt die Bundespolizei gegen den Fahrer wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wiesen die Beamtinnen und Beamten die Gruppe nach Polen zurück.
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Red. / Presseinformation















