Elbe Elster Freitag, 16 August 2019 von Redaktion / Presseinfo

Neuer PlusBus zwischen Finsterwalde und Elsterwerda für besseren Takt

Neuer PlusBus zwischen Finsterwalde und Elsterwerda für besseren Takt

Zwischen Finsterwalde und Elsterwerda soll sich das ÖPNV-Angebot ab sofort deutlich verbessern. Dazu wurde gestern feierlich die neue PlusBus-Linie 579 zwischen den beiden Städten eingeweiht. Mit dem neuen Angebot haben sich Taktzeiten unter der Woche und am Wochenende spürbar verdichtet. Es ist die mittlerweile 20. PlusBus-Linie in Brandenburg mit dem Ziel, in ländlicheren Regionen regelmäßige Taktzeiten und bessere Verbindungen im ÖPNV zu erreichen.

Dazu teilte der Landkreis Elbe-Elster mit:

Mit dem PlusBus Niederlausitz wurde am 15. August in Finsterwalde offiziell die 20. PlusBus-Linie im VBB-Gebiet eingeweiht. Für den Landkreis Elbe-Elster ist es die erste PlusBus-Linie mit den Qualitätskriterien des PlusBus-Konzeptes: regelmäßiger Stundentakt, Wochenendverkehr und Anschluss zur Bahn. Die PlusBusse der VerkehrsManagement Elbe-Elster GmbH (VMEE) fahren bereits seit Anfang August auf der Linie 579 zwischen Elsterwerda und Finsterwalde. Auf der neuen Linie sind ausschließlich Fahrzeuge mit niedrigem Einstieg im Einsatz. Elsterwerdas Bürgermeisterin Anja Heinrich: „Der PlusBus Niederlausitz ist eine gute Ergänzung zum Regionalverkehr auf der Schiene, denn die Linie verbindet die beiden wichtigen, regionalen Zentren Finsterwalde und Elsterwerda. Wir sind dankbar, dass die Linie nun steht. Sie ist ein wertvoller Schritt für Verbindungen in die benachbarten Großstädte.“ Am Bahnhof Finsterwalde besteht stündlich ein direkter Anschluss an den RE10 bzw. RB43 von bzw. nach Cottbus mit einer kurzen Übergangszeit, sowie zweistündlich zum RE10 nach Leipzig. Am Bahnhof Elsterwerda bestehen jeweils zweistündlich Anschlüsse zu Zügen des RE5 nach Berlin sowie der RB31 nach Dresden. Der PlusBus Niederlausitz fährt montags bis freitags zwischen 5 und 20 Uhr jede Stunde von Finsterwalde nach Elsterwerda sowie von Elsterwerda nach Finsterwalde. Jeden Samstag wird tagsüber ein 2-Stunden-Takt angeboten. An Sonn- und Feiertagen gibt es fünf Fahrten in beide Richtungen. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski: „Der PlusBus Niederlausitz ist ein weiterer Baustein bei der Entwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis Elbe-Elster zu einem zukunftsfähigen Angebot für unsere Bürger. Sowohl Pendler zur Arbeit in der Region als auch Einwohner und Touristen profitieren von dem neuen Angebot, will man besonders am Wochenende kulturelle Angebote nutzen. Gemeinsam mit unserem kommunalen Verkehrsunternehmen arbeiten wir permanent daran, unsere Bürger mit modernen Mobilitätsdienstleistungen zu versorgen. Dass der eingeschlagene Weg richtig ist, zeigen die seit mehreren Jahren leicht steigenden Fahrgastzahlen, die wir auch für den PlusBus erwarten.“ Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung: „Mit dem PlusBus-Konzept bringen wir die Entwicklung ländlicher Räume voran. Der PlusBus in Brandenburg ist eine Erfolgsgeschichte und ich freue mich, dass wir nunmehr bereits die 20. Linie einweihen können.

Das Land unterstützt die regionalen Partner finanziell und möchte damit die Verkehrsunternehmen und Landkreise motivieren, weitere PlusBus-Linien einzuführen.“ Holger Dehnert, Geschäftsführer der VerkehrsManagement Elbe-Elster GmbH: „Wir wollen unseren Fahrgästen die Vorzüge eines modernen Verkehrsangebotes mit hoher Verfügbarkeit an allen Tagen der Woche anbieten. Um die regionale Verankerung des neuen Angebotes zu unterstreichen, haben wir für das neue Verkehrsangebot den Namen PlusBus Niederlausitz gewählt.“

Die PlusBusse fahren in Brandenburg unter dem Slogan „Ein Takt, mit dem Sie rechnen können“. Seit der Einführung im Jahr 2014 wurden bereits 19 Linien im gesamten Verbundgebiet eingerichtet. Fortgesetzt wird diese Entwicklung nun mit der ersten PlusBus-Linie im Landkreis Elbe-Elster. Im September folgen weitere Linien in der Uckermark und der Lausitz.

Die Marke PlusBus steht für hohe Qualitätsstandards in Brandenburg: Einen regelmäßigen Taktverkehr von 6 Uhr bis nach 20 Uhr, Eine maximale Übergangszeit zwischen Bahn und Bus von 15 Minuten und die Wochenendbedienung. Seit September 2018 unterstützt das Land Brandenburg jeden PlusBus-Kilometer zusätzlich zur Grundfinanzierung mit 0,40€. Fahrgäste erkennen das „Plus“ im Angebot bereits am Logo. In der Region ist der PlusBus unter anderem an den Fahrzeugen und den Haltestellen durch das Produktsymbol erkennbar: ein violetter Kreis mit dem Schriftzug „Bus“, dazu ein großes Plus-Zeichen. Mit dem gemeinsamen, sollen sich auch Fahrgäste aus anderen Regionen leichter im Verkehrssystem zurechtfinden. Weitere Informationen und Fahrpläne zum PlusBus Niederlausitz finden Sie an den Haltestellen, in den Broschüren im Bus sowie unter www.VBB.de/PlusBus und www.vmee.de. Die VerkehrsManagement Elbe-Elster GmbH betreibt 34 Buslinien in einem umfangreichen Liniennetz zwischen Torgau, Senftenberg, Luckau und Gröditz mit dem Landkreis Elbe-Elster in der Mitte.

Im Zusammenhang mit der Erarbeitung des PlusBus-Konzeptes fanden auch umfangreiche Fahrgastbefragungen statt, bei den unsere Kunden ihre Wünsche zum ÖPNV-Angebot äußern konnten. Die Erkenntnisse über die Erwartungen der Fahrgäste zu ihrem ÖPNV-Angebot waren bei der Vorbereitung des Fahrplanes für den neuen PlusBus Niederlausitz sehr wertvoll. Nun besteht die Möglichkeit, Verbesserungen für die ÖPNV-Stammkunden umzusetzen und gleichzeitig neue Fahrgastpotenziale zu erschließen. Zum Beispiel ist die neue PlusBus-Linie 579 mit Anschluss an die RegionalBahn 31 Elsterwerda – Großenhain - Dresden die schnellste regelmäßige Reisemöglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zwischen Finsterwalde und der sächsischen Landeshauptstadt. Der neue PlusBus verbindet wichtige Schulstandorte mit Oberstufenzentren, Gymnasien, Grund- und Oberschulen und bietet auch Potenzial für die Erschließung von Berufspendlern. Außerdem sind sowohl Finsterwalde als auch Elsterwerda wichtige Ziele für Einkäufe, medizinische Versorgung sowie Freizeitgestaltung.

red / Presseinfo

Bild: Landkreis Elbe-Elster

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