Lübben (Spreewald) Mittwoch, 27 März 2019 von Redaktion

100.000 Euro Schaden! Führten Dacharbeiten zu Reiterhofbrand in Lübben?

100.000 Euro Schaden! Führten Dacharbeiten zu Reiterhofbrand in Lübben?

Feuerwehr und Polizei wurden am Dienstag gegen 13:30 Uhr alarmiert, da ein Brandausbruch im Lübbener Ortsteil Steinkirchen gemeldet worden war. Der Dachstuhl eines Reiterhofs mit Ferienwohnungen am Podeckaweg stand in Flammen. Eine Gefährdung von Personen und angrenzenden Gebäuden bestand dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr nicht. Gegen 16:00 Uhr konnte der Löscheinsatz beendet werden, eine erste Bilanz der verursachten Schäden wurde mit 100.000 Euro angegeben. Bisherigen Ermittlungen zufolge waren als Brandursache Dachdeckerarbeiten wahrscheinlich. Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachtes einer fahrlässigen Brandstiftung kamen am Mittwochvormittag Kriminaltechniker zum Einsatz.

Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald:

Schönefeld: An der Ecke der Grünauer- zur Berliner Straße war es am Dienstag im Ortsteil Waltersdorf zu einem Verkehrsunfall gekommen. Wie der Polizei gegen 14:30 Uhr gemeldet wurde, waren nach der Missachtung der Vorfahrtsregelung ein PKW PEUGEOT und ein SKODA zusammengestoßen. Die Insassen blieben unverletzt, aber beide Autos mussten bei einem Sachschaden von insgesamt rund 11.000 Euro durch Abschleppdienste geborgen werden.

Schönefeld: Kurz nach 02:00 Uhr stoppten Polizeibeamte am Mittwochmorgen einen PKW VW am Waßmannsdorfer Tor, dessen Fahrer offensichtlich berauscht unterwegs gewesen war. Ein Drogenvortest bei dem 23-Jährigen reagierte positiv auf Kokain, so dass die beweissichernde Blutprobe fällig wurde. Nicht besser erging es gegen 03:20 Uhr einem 43-jährigen RENAULT-Fahrer auf der Waßmannsdorfer Chaussee, der positiv auf Cannabis getestet wurde. Auch er hatte die Beamten zu Blutentnahme zu begleiten. In beiden Fällen wurden die entsprechenden Verfahren eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt.

A113 bei Schönefeld: Zwischen dem Schönefelder Kreuz und dem Waßmannsdorfer Dreieck war es am Mittwoch kurz vor 09:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall gekommen, der seine Ursache in einer Unaufmerksamkeit beim Spurwechsel hatte. Bei dem Zusammenstoß eines VW-Kleinwagens mit einem PKW MERCEDES wurde offensichtlich niemand verletzt und beide Autos blieben trotz eines Gesamtschadens von rund 5.000 Euro fahrbereit.

Schönefeld: Der Polizei wurde am Mittwochvormittag ein PKW VW gemeldet, der auf einem Parkplatz in Flughafennähe seit Längerem verschlossen stand. Eine Datenabfrage zu dem JETTA ergab, dass das Auto seit dem April des vergangenen Jahres als in Berlin gestohlen in Fahndung stand. Zur Spuren- und Eigentumssicherung wurde das Fahrzeug sichergestellt.

Königs Wusterhausen: Die Polizei wurde am Dienstag kurz nach 15:30 Uhr über einen Verkehrsunfall informiert, der sich vor dem Bahnhof ereignet hatte. Ein HYUNDAI-Geländewagen hatte einen stehenden Bus der Nahverkehrsgesellschaft seitlich gerammt, was einen Sachschaden von rund 4.000 Euro zur Folge hatte. Personen kamen dabei nicht zu Schaden, im Bus befanden sich keine Fahrgäste.

Königs Wusterhausen: In Deutsch Wusterhausen ereignete sich am Dienstag ein Verkehrsunfall am Darwinbogen, wie der Polizei um 16:30 Uhr gemeldet wurde. Auf Höhe der Tankstelle war ein PKW HONDA auf einen SKODA aufgefahren. Verletzt wurde dabei niemand und bei einem geschätzten Sachschaden von 2.000 Euro blieben beide Autos fahrbereit.

Königs Wusterhausen: Auf dem Segelfliegerdamm ereignete sich nahe der Anschlussstelle Niederlehme am Mittwochmorgen ein Wildunfall. Wie der Polizei um 07:00 Uhr gemeldet wurde, war ein Wildschwein vor einen PKW MAZDA gelaufen und hatte den Aufprall nicht überlebt. Die Autofahrerin blieb unverletzt, musste aber den Kleinwagen bei geschätzten 3.000 Euro Sachschaden vom Abschleppdienst bergen lassen.

Bestensee: Die Missachtung der Vorfahrtsregelung auf der Hauptstraße war am Dienstag gegen 16:30 Uhr die Ursache eines Verkehrsunfalls, bei dem ein PKW FORD mit einem VW zusammenstieß. Bei etwa 2.500 Euro Sachschaden blieben beide Autos fahrbereit, Verletzte gab es nicht.

Mittenwalde: Am späten Dienstagnachmittag wurde der Polizei eine Reihe von Sachbeschädigungen angezeigt, die am Ahornring im Ortsteil Ragow verübt worden waren. Unbekannte Täter hatten bei insgesamt zehn Autos den Lack zerkratzt, so dass sich die bislang absehbaren Sachschäden auf etwa 20.000 Euro summierten. Inzwischen hat die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen dazu aufgenommen.

Mittenwalde: Im Töpchiner Wald hatten in den letzten Tagen Dieseldiebe ihr Unwesen nahe der Baruther Straße getrieben, wie der Polizei am Dienstagabend angezeigt wurde. Aus einer Arbeitsmaschine waren mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff, Werkzeuge und Elektronik gestohlen worden. Die Schäden und Verluste summierten sich auf mehr als 2.500 Euro. Die Polizei ermittelt.

Mittenwalde: Der Polizei wurde am Mittwochmorgen ein Einbruch in Brusendorf angezeigt, der in der vergangenen Nacht verübt worden war. Diebe waren gewaltsam in einen Handwerksbetrieb eingedrungen, um Werkzeuge im Wert von etwa 4.000 Euro zu stehlen. Nach einer ersten Spurensicherung hat inzwischen die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen übernommen.

Halbe: Am Mittwochmorgen wurden kurz nach Mitternacht Rettungskräfte und Polizei zum Asylbewerberheim in Freidorf gerufen, da dort ein Streit zwischen einem 18-Jährigen aus Sierra Leone und einem 29-Jährigen aus dem Tschad in eine körperliche Auseinandersetzung eskaliert war. Schlichtungsversuche anderer Heimbewohner und des Personals blieben erfolglos. Die beiden Beteiligten erlitten Schnittverletzungen durch Glassplitter, die in Krankenhäusern medizinisch versorgt werden mussten. Inzwischen wurden Ermittlungen der Kriminalpolizei wegen des Verdachtes der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.

Groß Köris: Auf der Landstraße zwischen der A 13 und dem Abzweig nach Löpten ereignete sich am Mittwoch gegen 09:00 Uhr ein Auffahrunfall, bei dem ein SEAT-Kleinwagen auf einen VW geprallt war. Verletzt wurde dabei niemand. Zur Gesamthöhe der Sachschäden liegen bislang keine Informationen vor, erfahrungsgemäß ist aber von mehreren tausend Euro auszugehen, da für den PASSAT ein Abschleppdienst gerufen werden musste.

pm/red

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