Lübben (Spreewald) Mittwoch, 13 April 2011 von Helmut Fleischhauer

„Lübben nach dem Inferno“ - Die Jahre 1945-61 - von Jörg Becken

„Lübben nach dem Inferno“ - Die Jahre 1945-61 - von Jörg Becken

Nach letzten sinnlosen Kämpfen wird die Stadt von der Roten Armee besetzt. Die geflohenen Einwohner finden bei ihrer Rückkehr ein Trümmerfeld vor. Die Stadt Lübben erblühte in der Zeit des Barock und wurde die „niedlichste unter den niederlausitzer Städten“ genannt. Im April 1945 geht sie zugrunde – über 80 % der Altstadt sind für immer zerstört, darunter zwei Kirchen und die Mehrzahl aller Bürgerhäuser. Die alte Spreewaldstadt Lübben mit ihren liebenswerten Winkeln und schattigen Plätzen existiert nicht mehr!
Die Menschen, Einheimische – vor allem Frauen, Kinder und alte Männer – Kriegsheimkehrer, Flüchtlinge und Vertriebene, kümmern sich zunächst um das Notwendigste; Wohnungsnot, Hunger und Krankheiten müssen gelindert werden.
Doch es gibt auch ein anderes Bild. Neue Generationen wachsen bald heran, die sich an diese Zeit durchaus positiv erinnern: den Wiederaufbau, den ersten Karneval, an Sportereignisse, Schulausflüge, Tanz und Musik, die erste Liebe….
Das Leben geht weiter.
Viele Zeitzeugen und Lübbener mit ihren Leihgaben haben dazu beigetragen, dieses Spektrum in einer Ausstellung und diesem Buch lebendig werden lassen.
In Zusammenarbeit mit dem Förderverein des Stadt- und Regionalmuseums Lübben e. V.
Lübben nach dem Inferno
Die Jahre 1945-61
Autor: Jörg Becken
REGIA Verlag 2011
Preis: 10,00 €
ISBN: 978-3-86929-202-1

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