Landkreis
Dahme Spreewald Sonntag, 16 Mai 2021 von Redaktion

Wegen WLAN-Entzug gewürgt. Familienstreit in Bestensee eskaliert

Wegen WLAN-Entzug gewürgt. Familienstreit in Bestensee eskaliert

Eine 26-jährige Geschädigte zeigte am Sonntag in Bestensee (Landkreis Dahme-Spreewald) eine Körperverletzung an. Vorher soll es zu Streitigkeiten mit ihrem Zwillingsbruder gekommen sein. Der Beschuldigte hat die Nachtruhe der Geschädigten gestört, woraufhin sie das W-LAN ausgeschaltet hat. Daraufhin geriet der Beschuldigte in Rage, so dass er die Geschädigte gegen Türen und zu Boden schubste. Am Boden liegend, wurde die Geschädigte vom Beschuldigten gewürgt. Sie erlitt hierbei blaue Flecken sowie ein paar Schürfwunden und Kratzer. Nach einem Gespräch mit beiden Parteien, zeigten diese sich einsichtig und versicherten, dass es keine weiteren Streitigkeiten geben werde. Die Geschwister verbleiben in der Wohnung und werden vom Vater beaufsichtigt.

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Zeuthen: Am Freitagnachmittag wurde bekannt, dass sich ein 18-jähriger Geschädigter am Vorabend vom S-Bahnhof Zeuthen auf dem Weg nach Hause befand. Eine männliche Person aus einer Gruppe verwickelte ihn in ein Gespräch. Weitere sechs bis acht Personen aus dieser Gruppe kamen hinzu und rissen Ihn von hinten zu Boden, schlugen und traten auf Ihn ein. Aus seinem mitgeführten Rucksack entnahmen sie Bargeld und kleine elektrische Geräte. Eine Person filmte die Tat mit einem Handy. Anschließend hat ihn eine Person aus der Gruppe bei Seite genommen und zu ihm gesagt: "Ich kenne deinen Vater und ich weiß, wo du wohnst und ich werde dich finden. Falls nochmal was passiert, bekommst du auf die Schnauze." Der Geschädigte schilderte gegenüber Leuten aus einer anderen Gruppe, die gerade in ein Auto stiegen, was passiert ist. Diese meinten zu ihm, dass es sich um Tschetschenen handeln würde. Der Geschädigte selbst konnte eine Person der Gruppe namentlich benennen. Der Geschädigte erlitt eine Fraktur des kleinen Fingers, viele Körperprellungen und eine Schädelprellung. Der Rucksack des Geschädigten wurde als Spurenträger sichergestellt.

Dahme Spreewald: Von Freitagnachmittag bis zu den Mittagsstunden des Sonntags, ist es im gesamten Bereich der Polizeiinspektion Dahme- Spreewald zu zehn Fahrten unter dem Einfluss alkoholischer Getränke oder berauschenden Mitteln, mit einem Kraftfahrzeug gekommen. Der Spitzenwert betrug hier 1,21 Promille.

Brusendorf: Eine Zeugin konnte am Samstagabend sehen, wie zwei männliche Personen mit einer Brechstange in der Hand vom Gebäude einer Gasstation wegliefen. Durch einen anschließenden Alarm konnte festgestellt werden, dass diese unbekannten Täter den Metalldrahtzaun der Gasstation aufschnitten und die Eingangstür aufgehebelt hatten. Im Innenbereich wurden weitere Türen aufgebrochen und Räumlichkeiten z.T. durchwühlt. Nach ersten Erkenntnissen wurden augenscheinlich Relais entwendet. Die unbekannten Beschuldigten sollen mit einem alten dunkelblauen Ford davongefahren sein.

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Weitere Infos: Im Rahmen der fortgesetzten Ermittlungen besteht zu dem der Verdacht, dass die Vermisste derzeit mit einem weißen Skoda “Rapid“ aus dem Zulassungsbezirk Teltow-Fläming (TF) unterwegs ist. In diesem Zusammenhang fragt die Polizei: Wer kann Hinweise zum Aufenthaltsort oder möglichen Kontaktpersonen der Vermissten geben; wer hat die Vermisste in den zurückliegenden zwei Tagen gesehen? Mit Ihren Hinweisen wenden Sie sich bitte an die Polizeiinspektion Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen unter der Rufnummer 03375-2700 oder jede andere Polizeidienststelle. Nutzen Sie auch das Bürgerportal der Brandenburger Polizei im Internet unter www.polizei.brandenburg.de/onlineservice/hinweis-geben

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