Dahme Spreewald Sonntag, 01 Dezember 2019 von Redaktion

Wiederansiedlung des Auerhuhns im Landkreis Dahme Spreewald ist erfolgreich

Wiederansiedlung des Auerhuhns im Landkreis Dahme Spreewald ist erfolgreich

Kürzlich trafen sich Mitarbeiter der Naturparkverwaltung Dahme Heidesee und Niederlausitzer Landrücken, Naturschutzhelfer, Vertreter des Wasser- und Bodenverbandes, der Naturschutzverbände und des Umweltamtes zum Naturschutztag des Landkreises Dahme-Spreewald im Kiez Hölzerner See.

Weiter teilte der Landkreis Dahme Spreewald dazu mit:

Einleitende Worte wurden durch die neue Beigeordnete und Dezernentin für Verkehr, Bauwesen und Umwelt, Heike Zettwitz gesprochen, die ihr persönliches Interesse für den Naturschutz darlegte und durch ihre vorherige Tätigkeit als Dezernentin unter anderem für das Umweltamt in Görlitz Erfahrungen in diesem Bereich mitbringt. Der Leiter des Umweltamtes, Wolfgang Braschwitz, moderierte die Veranstaltung und wurde durch Ausführungen des Sachgebietsleiters der Unteren Naturschutzbehörde Thomas Röver ergänzt. 

Auch diesmal gab es interessante Vorträge zu aktuellen Themen. Herr Dr. Christian Wolter referierte über die Problematik von invasiven Fischarten, die sich bereits in den Flüssen etabliert haben und sich weiter Richtung Nordsee ausbreiten. Um ein weiteres Einwandern zu unterbinden sollten z.B. keine gebietsfremden Fischarten in Gewässer ausgesetzt und kein Mischfutterbesatz verwendet werden. Positives gab es zur Wiederansiedlung des Auerhuhns zu berichten, welches durch Dr. Alexander Zimmermann vorgestellt wurde. Das Projekt das im Jahr 2012 gestartet wurde, kann nun nach der mühevollen Anfangsphase einen Aufwärtstrend bei der Bestandsentwicklung vermelden. Die Tiere die in Schweden eingefangen werden, haben sich in Brandenburg gut eingelebt. 

Den Abschluss der Vortragsreihe machte André Schwuchow von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises. Er stellte seine Masterarbeit mit dem hochaktuellen Thema über blütensuchende Insekten vor. Dabei ging es um Untersuchungen auf innerstädtischen Grünflächen in Magdeburg. Im Ergebnis der Arbeit konnte festgestellt werden, dass Grünflächen mit speziellen Blühmischungen einen Hotspot für verschiedene Insektenarten darstellen. Um den Rückgang von Insekten abzuschwächen ist die Schaffung von Blühflächen in Städten und Gemeinden eine wichtige Aufgabe.

Red./Presseinfo

Foto: ©Hans Braxmeier

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