Im Zuge der Ermittlungen zu einem Betrug nach der Methode des so genannten „Enkeltricks“ wurde per Beschluss des Amtsgerichtes Cottbus die Öffentlichkeitsfahndung mit einem subjektiven Porträt (Phantombild) verfügt.
Im konkreten Fall war Ende Januar eine 76-jährige Seniorin in Schulzendorf um mehrere tausend Euro betrogen worden, nachdem sie zuvor einen Anruf von einem unbekannten Mann erhalten hatte. Der Anrufer gab vor, für einen Autokauf eine Unterstützung seiner angeblichen Verwandten zu benötigen, da ihm bei Verzug der Barzahlung der Verlust des Rabattes drohe. Er kündigte an, dass zur Geldübergabe eine Mitarbeiterin des Autohauses erscheinen werde. Es kam zur Geldübergabe an eine unbekannte Frau, die jedoch eine Quittierung abgelehnt hatte.
Die Mittäterin wurde wie folgt beschrieben: etwa 30-35 Jahre alt und 1,60m groß und schlank. Sie hatte dunkles Haar und sprach deutsch mit deutlichem Akzent. Die äußerliche Gesamterscheinung der Frau lässt auf eine südeuropäische Herkunft schließen (siehe Bild im Dateianhang).
In diesem Zusammenhang fragt die Polizei: Wem ist die abgebildete Person bekannt? Wer kann Hinweise zur Identität oder zum derzeitigen Aufenthaltsort der Frau geben? Wem ist diese Person in Zusammenhang mit anderen Betrugsversuchen in der Vergangenheit aufgefallen? Hinweise nehmen die Polizeiinspektion Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen unter 03375 2700 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Nutzen Sie auch das Internet unter www.internetwache.brandenburg.de .
Quelle: Polizeidirektion Süd
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