Landkreis
Cottbus Montag, 13 September 2021 von Redaktion / Presseinfo

Traumabschluss 1,0! Ehrenchronikeintragung für 29 Abiturienten in Cottbus

Insgesamt 29 Cottbuser Schülerinnen und Schüler haben in diesem Jahr das Abitur mit der Bestnote 1,0 abgeschlossen. Lisa-Marie Seidel vom Max-Steenbeck-Gymnasium erreichte sogar erstmalig in Cottbus einen Durchschnitt von 0,66. Aufgrund der besonderen Leistungen durften sich die jungen Damen und Herren in die Ehrenchronik der Stadt eintragen. 

Zum Video: Mehr dazu erfahrt ihr im Videotalk im Titelvideo ->> Hier anschauen.

Die Stadt Cottbus teilte dazu mit: 

Insgesamt 29 Schülerinnen und Schüler haben im Schuljahr 2020/2021 in Cottbus ihr Abitur mit der Bestnote 1,0 abgeschlossen. Für herausragende Leistungen durften sich die jungen Damen und Herren jetzt in die Ehrenchronik der Stadt eintragen. Das Abschlussjahr der Schülerinnen und Schüle war strak durch die Auswirkungen bzw. Einschränkungen in der Corona-Pandemie gekennzeichnet.

Oberbürgermeister Holger Kelch sagte in seiner Rede u.a.: „Ich bin selbstbewusst genug zu sagen, dass Cottbus bereits jetzt, vor allen Dingen aber in den kommenden Jahren eine der spannendsten Städte Deutschlands ist und sein wird. Hier wird an der Dekarbonisierung der Schwerindustrie geforscht., hier entwickeln findige Köpfe umweltverträgliche Flugzeugantriebe, hier tüfteln Forscher an Lösungen für neue Industrien und Produkte, hier rüsten Bahnwerker Loks auf Hybridantriebe um und warten modernste ICE-Züge – das ist sozusagen ein Klimawandel mitten im alten Kohlerevier. Ich bekenne, dass ich stolz bin auf die Bergarbeiter- und Kraftwerker-Traditionen der Lausitz. Hier sind Leute, die anpacken, und es sind Leute, die sich dem Wandel stellen, der nicht nur die Wirtschaft und die Energieversorgung betrifft, sondern die gesamte gesellschaftliche Entwicklung in den kommenden Jahren. Und ich wünsche mir sehr, dass Sie in unserer spannenden Stadt dabei sein werden. Wir brauchen junge Leute mit frischen Ideen. Deshalb: Entdecken Sie ruhig die Welt, die Grenzen sind – anders als für Ihre Eltern und Großeltern – offen. Aber ich möchte sie schon heute einladen, Ihren Lebensmittelpunkt dann in Cottbus zu wählen, hier eine Familie zu gründen. Arbeit wird es geben, wie ich sie beschrieben habe. Hinzu kommt – und auch dafür haben wir erste konkrete Pflöcke eingeschlagen – die künftige Medizinerausbildung an einer neuen Fakultät der Universität und das digitale Leitkrankenhaus CTK. Natürlich darf ich die Zukunft nicht nur rosarot malen. Wir wissen aus den vergangenen Jahren, Monaten und leider auch Tagen, dass es noch immer Leute gibt, die ihre Meinungsverschiedenheiten mit Pistolen, Messern und Latten austragen. Dafür hat unser demokratisches Rechtssystem Ermittlungsbehörden und unabhängige Gerichte, die das klären und die entsprechenden Strafen verhängen. Als Gesellschaft müssen wir aber darauf achten, eine Atmosphäre zu schaffen, dass sich Menschen ganz gleich welcher Herkunft oder Stellung hier wohl und sicher fühlen, dass sie sich für Cottbus und die Lausitz interessieren und zu uns kommen. Denn wir brauchen Zuzug in allen Bereichen.“

Der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Reinhard Drogla, würdigte: „Sie haben nicht nur mal eben ihr Abitur gebaut, sondern mit Bestnoten abgeschnitten. Ich habe mir sagen lassen, dass man sogar den Notenschnitt 1,0 unterbieten kann. Nach dem Punkte-Berechnungssystem konnte man im Abitur 900 Punkte als Höchstzahl erreichen und bleibt damit unter 1,0. Das heißt, wir haben Absolventinnen und Absolventen, die mit 0,9 und noch besser abgeschlossen haben. Diese erwähnenswerten außergewöhnlichen Leistungen wurden am Max-Steenbeck-Gymnasium, am Humboldt-Gymnasium und an der Lausitzer Sportschule erreicht. Aber Sie alle haben noch etwas geschafft, zu dem ich Sie sehr herzlich beglückwünschen möchte: Sie haben ein Reifezeugnis abgelegt, das in meinen Augen mehr ist als ein Abiturzeugnis. Ihre Aussicht auf die große Freiheit nach der Schule war bei Ihnen ständig gepaart mit den Aussichten auf immer neue und andere, oft verwirrende und sich widersprechende Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Und diese haben vor allem Kinder und Jugendliche getroffen.

Nikita Chereminskiy von der Lausitzer Sportschule berichtet über seine Abizeit während der Pandemie und darüber, wie es für ihn künftig weiter geht.

Für Fabienne Jaeck von der Lausitzer Sportschule war frühzeitig klar, in welche Richtung es für sie beruflich gehen soll.

Oberbürgermeister zu Abiturienten und zu Lausitzer Zukunftsperspektiven

Heute in der Lausitz! Unser täglicher Newsüberblick

Alle aktuellen Meldungen, Videos und Postings haben wir in einer Übersicht zusammengefasst. 

->> Weiterlesen

Red. / Presseinfo

Das könnte Sie auch interessieren