Cottbus Freitag, 26 Februar 2021 von Redaktion / Presseinfo

Bombenentschärfung in Cottbus: ÖPNV und Stromversorgung eingeschränkt

Bombenentschärfung in Cottbus: ÖPNV und Stromversorgung eingeschränkt

In Cottbus laufen die Vorbereitungen für die Bombenentschärfung am Montagvormittag weiter auf Hochtouren. Cottbusverkehr hat seinen Ausweichfahrplan für die Zeit der Evakuierungsmaßnahmen sowie für den Zeitraum der Entschärfung erarbeitet. Zu Änderungen bzw. Unterbrechungen kommt es bei den Straßenbahnlinien 1 und 4 sowie bei den Buslinien 15,16,19, 29, 37, 44 und 47. Die Stadtwerke Cottbus teilten mit, dass es innerhalb des Sperrkreises Stromunterbrechungen geben wird. Wie die Stadt heute mitteilte, müssen rund 3.700 Anwohner und zahlreiche Einrichtungen evakuiert werden.

Die Stadt Cottbus teilte dazu mit:

Im Zusammenhang mit der Entschärfung einer Weltkriegsbombe in der Cottbuser Innenstadt hat sich die Zahl potentiell betroffener Anwohner nach einer erweiterten Durchsicht der Meldeunterlagen nochmals erhöht. Nunmehr sind ca. 3.700 Anwohner aufgefordert, am Montag, 01.03.2021, bis 08:00 Uhr ihre Wohnungen zu verlassen. Ab diesem Zeitpunkt sind die Kontrollteams im Sperrgebiet unterwegs und evakuieren die Gebäude. Im Anschluss beginnen die Fachleute des Kampfmittelbeseitigungsdienstes mit der Entschärfung der 50-kg-Bombe. Der Sperrkreis bleibt unverändert.

Als Notunterkunft steht die Sporthalle des Max-Steenbeck-Gymnasiums zur Verfügung. Eine weitere Sporthalle ist reserviert, falls eine große Zahl der Betroffenen die Notunterkunft in Anspruch nehmen möchte. Ab 08:00 Uhr steht der Rettungsbus von Feuerwehr, Rettungsdienst und Cottbusverkehr in der Puschkinpromenade bereit, um mobilitätseingeschränkte Personen vor allem aus der Wohnscheibe Petersilienstraße zur Notunterkunft zu bringen.

Für Bürgeranfragen im Zusammenhang mit der Evakuierung ist die Telefonnummer 0355 612 3456 (nicht am Wochenende) geschaltet. Während der Sperrzeit zur Entschärfung der Bombe können Termine im Technischen Rathaus nicht wahrgenommen werden. Die Fachbereiche sind dabei, bereits vereinbarte Termine zu verschieben oder abzusagen. Das betrifft u. a. den Bürgerservice im Stadtbüro, aber auch die Termine im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst und der Interdisziplinären Frühförderund Beratungsstelle. Es wird versucht, die jeweils Betroffenen direkt zu kontaktieren und neue Termine zu vereinbaren. Der Allgemeine Sozialdienst des Jugendamtes ist während der Sperrzeit bei akuten Hinweisen auf eine Kindeswohlgefährdung wie folgt zu erreichen: Stadtteil Telefon Sandow 0175 29 63 323 Ströbitz/Mitte 0163 85 18 010 Schmellwitz 0160 96 31 72 01 Sachsendorf/Madlow/ Spremberger Vorstadt 0163 85 18 011.

Zusätzlich kann im Krisenfall der Kinder- und Jugendnotdienst unter Telefon 0355 47 86 111 kontaktiert werden. Anliegen zur Beratung und Antragsstellung in den Hilfen zur Erziehung und in der Eingliederungshilfe können per Email mitgeteilt werden. Rückmeldungen der zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgen ab dem 02.02.2021.

Stromversorgung wird unterbrochen

Die geplante Entschärfung einer Weltkriegsbombe am Montag, den 1. März 2021 in der Cottbuser Innenstadt macht auch Sicherungsmaßnahmen bei der Energieversorgung notwendig.

Das heißt, am Montag ab 11 Uhr muss die Stromversorgung in folgenden Bereichen unterbrochen werden:

• Annenstraße (komplett)

• Hubertstraße (komplett)   

• HA Virchowstraße (komplett)

• Friedrich-Ebert-Straße zwischen Huberstraße und Virchowstraße

• Petersilienstraße (Nordseite)

• Karl-Marx-Straße zwischen Puschkinpromenade und Huberstraße

• Erich-Weinert-Straße Ecke Karl-Marx-Straße

• Nordstraße 9

• Louis-Braille-Straße (komplett)

• Lichtsignalanlage Kreuzung Karl-Marx-Straße/Lessingstraße/Puschkinpromenade, 

• und die Breitbandkommunikation

 

Cottbusverkehr: Einschränkungen im Bus- und Straßenbahnverkehr

Aufgrund der Bombenentschärfung in der Cottbuser Virchowstraße am Montag, 1. März 2021, ergeben sich veränderte Linienführungen der Straßenbahnlinien 1 und 4, sowie einiger Omnibuslinien im Stadtgebiet. Bis 08:00 Uhr folgen alle Linien ihrem regulären Verlauf.

Von 08:00 bis etwa 11:00 Uhr treten folgende Änderungen in Kraft

Die Straßenbahnlinien 1 und 4 folgen Ihrem regulären Verlauf, jedoch werden die Haltestellen „Stadthalle Puschkinpromenade“ in beiden Richtungen und die Haltestelle Zimmerstraße (stadtauswärts) nicht bedient.

Da die Haltestellen „Berliner Straße/ Lessingstraße“ und „Universitätsbibliothek“ nicht bedient werden können, werden die Linien 15, 44 und 47 über die Berliner Straße, Pappelallee und Nordring auf die Sielower Landstraße umgeleitet. Am Nordring wird eine Ersatzhaltestelle in Höhe der Lagune eingerichtet.

Die Linie 16 endet in Richtung Stadthalle an der Haltestelle „Universität“. In Richtung Uhlandstraße wird die Haltestelle „Berliner Straße“ nicht bedient. Der Zustieg ist an der Haltestelle „Stadthalle Post“ möglich.

Auf Fahrten der Linie 19 können die Haltestellen „Universitätsbibliothek“, „Berliner Straße/ Lessingstraße“ und „August-Bebel-Straße“ nicht bedient werden. Die Busse werden über den Nordring, Pappelallee und die Karl-Liebknecht-Straße um den Sperrkreis geführt.

Die Linie 29 kann die Haltestellen „Zimmerstraße“, „Beuchstraße“ und „Nordring/ Am TKC“ nicht b

Die Busse der Linie 37 können die Haltestellen „August-Bebel-Straße“, „Berliner Straße / Lessingstraße“, „Universität“, „Papitzer Straße“ und „Pappelallee“ nicht bedienen. Die Umleitung erfolgt über die Karl-Liebknecht-Straße , die Dahlitzer Straße und die Haltestelle „Geschwister-SchollStraße.edienen. Die Linie wird über Altmarkt, Spreeufer und die Ewald-Haase-Straße umgeleitet.

Änderungen ab 11 Uhr

Ab voraussichtlich 11:00 Uhr werden die Evakuierungen im Sperrkreis abgeschlossen sein und der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit den Arbeiten in der Virchowstraße beginnen. Ab diesem Zeitpunkt kommt es zu folgenden zusätzlichen Änderungen:

Der Betrieb der Straßenbahnlinie 1 wird bis zum Ende der Arbeiten eingestellt.

Die Straßenbahnlinie 4 wird nach Sandow umgeleitet und verkehrt zwischen Sachsendorf und Sandow.

Es wird in Richtung Schmellwitz ein Schienenersatzverkehr EV4 mit Bussen eingerichtet. Dieser wird von der Haltestelle „Stadthalle Rathaus“ über den Altmarkt, Spreeufer und Ewald-Haase-Straße nach Schmellwitz Anger und von dort weiter zur Zuschka geführt. Die Haltestellen „Nordfriedhof“ und „Am Nordrand“ werden nicht bedient. Fahrgäste in Schmellwitz Anger werden gebeten, die Haltestelle „Schmellwitz Anger Feldstraße“ zu nutzen. Der Fahrplan des Ersatzverkehrs der Linie 4 mit allen Unterwegshaltestellen ist unter www.cottbusverkehr.de zu finden.

Die Linie 16 wird ab 11:00 Uhr in Richtung stadteinwärts ab der Haltestelle „Potsdamer Straße“ über die Pappelallee und den Nordring zur Lagune umgeleitet.

Für die Buslinien 15, 19, 29, 37, 44 und 47 gelten die gleichen Linienführungen wie im ersten Änderungszeitraum ab 08:00 Uhr.

Sobald die Arbeiten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes abgeschlossen sind und die Freigabe erfolgt erst, werden alle Straßenbahn- und Buslinien wieder auf ihrem gewohnten Linienverlauf unterwegs sein.

 

 

Red. / Presseinfo

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