Cottbus Dienstag, 05 Mai 2020 von Redaktion

Junge Union Cottbus fordert Öffnung der Gastronomie- und Club-Kultur

Junge Union Cottbus fordert Öffnung der Gastronomie- und Club-Kultur

"Unter der Leitung von Thomas Bergner (CDU) hat der Krisenstab der Stadtverwaltung Cottbus bewiesen, wie eine Kommune den beginnenden Ausbruch einer Pandemie schnell und unbürokratisch meistern kann. Die weitreichenden Einschränkungen für die Bevölkerung waren notwendig und werden es in Teilen noch für eine längere Zeit bleiben. Jetzt ist es an der Zeit, dass die Landesregierung die Voraussetzungen für ein noch stärkeres individuelles und regionales Krisenmanagement auf kommunaler Ebene schafft!" schreibt die Junge Union Cottbus in einer Mitteilung und fordert die Öffnung von Gastronomie- und Clubkulturbranche mit Augenmaß.

Warten auf Lockerung

Carlo Wittich (Junge Union Cottbus) sagt: "Vor allem die Gastronomie- und Club-Kultur wartet sehnsüchtig auf eine teilweise Lockerung der Einschränkungen, nicht zuletzt, weil die finanzielle Belastung der meist kleinen bis mittelständischen Betriebe Tag für Tag steigt. Kreative Ideen und Lieferservices können nachhaltig keine Arbeitsplätze und Existenzen sichern. Aus diesem Grund sehen wir hier akuten Handlungsbedarf und fordern mehr Kompromissbereitschaft der Exekutive gegenüber der Gastronomiebranche.

Statt auf eine Öffnung der Restaurants und Cafés Ende dieses Monates zu hoffen, sollte den Gastronomen ganz klar die Nutzung der Außenbereiche unter strengen Hygieneauflagen ermöglicht werden, ohne damit die Kontaktbeschränkungen oder Abstandsregelungen außer Kraft zu setzen. Die Politik darf die Rolle der Gastronomie- und Club-Kultur für den gesellschaftlichen Zusammenhalt nicht unterschätzen.

Um unsere persönliche Wertschätzung verstärkt zum Ausdruck zu bringen, werden wir in den nächsten Wochen auf die Betreiberinnen und Betreiber in Cottbus zugehen und uns ein Bild von der Situation in unserer Stadt machen. Das Krisenmanagement nach regionalen Begebenheiten anpassen zu können wird der Schlüssel für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Zukunft der Kommunen und für die Akzeptanz der Maßnahmen durch die Bürgerinnen und Bürger sein. Schenken wir also den Städten und Gemeinden mehr Vertrauen und stützen die Gastronomen, wie es zuletzt auch mit den Vereinen im Breitesport getan wurde."

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Foto: Aktion "Leere Stühle" in Cottbus

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