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Cottbus Donnerstag, 06 Dezember 2018 von Redaktion

Ermittlungen nach Hausfriedensbruch und versuchter Körperverletzung in Cottbus

Ermittlungen nach Hausfriedensbruch und versuchter Körperverletzung in Cottbus

In Cottbus musste die Polizei gestern zu zwei Fällen ausrücken, bei denen Männer Unruhe stifteten und sich aggressiv verhielten. In Einem Verbrauchermarkt in der Karl-Liebknecht-Straße griff ein betrunkener Cottbuser einen Angestellten an und verletzte ihn. In der Spree-Galerie wurde dagegen ein 23-jähriger Syrer unter Wiederstand festgenommen, nachdem er aus einer Gruppe heraus mit einem Gürtelschloss wild um sich schlug. In beide Fällen laufen die Ermittlungen.

Die Polizei teilte dazu mit:  

Ein 33 Jahre alter Cottbuser betrat trotz eines Hausverbotes am Mittwoch gegen 16:50 Uhr einen Verbrauchermarkt in der Karl-Liebknecht-Straße. Mitarbeiter forderten ihn zum Verlassen des Marktes auf. Der mit 2,93 Promille alkoholisierte und polizeilich intensiv Bekannte weigerte sich, griff einen Angestellten körperlich an und verletzte ihn leicht. Polizeibeamte erteilten dem Mann einen Platzverweis und leiteten Ermittlungen ein. Bereits am 03. und 04.12. fiel der stets hochgradig unter Alkoholeinfluss stehende Mann mit Notrufmissbrauchen und Hausfriedensbrüchen auf.

Gegen 19:15 Uhr wurden Polizeibeamte in die Spreegalerie gerufen, da sich dort zirka 20 Personen mit Migrationshintergrund verbal äußerst aggressiv verhielten. Aus dieser Gruppe heraus schlug ein 23 Jahre alter Syrer mit einem Gürtelschloss wild um sich. Der Mann wurde durch die Beamten fixiert und zur Verhinderung weiterer Straftaten vorläufig in Gewahrsam genommen. Dabei beleidigte er die Polizisten fortwährend und versuchte, Widerstand zu leisten. Zahlreiche Zeugen wurden durch die Beamten zu den Vorfällen befragt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen der versuchten gefährlichen Körperverletzung, der Beleidung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

 

Weitere Polizeimeldungen aus Cottbus und dem Landkreis Spree-Neiße

Cottbus: Blechschäden in Höhe von rund 1.000 bis 2.000 Euro waren die Resultate von Verkehrsunfällen im Cottbuser Stadtgebiet. Mittwochnachmittag kollidierten auf einem Parkplatz in der Karl-Liebknecht-Straße ein PKW AUDI und ein VW sowie in der Zuschka ein TOYOTA und ein PEUGEOT. Am Abend stießen ein VW und ein VW-Kleinwagen auf einem weiteren Parkplatz in der Heinrich-Hertz-Straße zusammen. Am Nordrand krachte es am Donnerstagvormittag zwischen einem FIAT und einem BMW. Die beteiligten Autos blieben fahrtüchtig, die Insassen unverletzt. 

Cottbus: Im Bereich einer Parkplatzausfahrt in der Madlower Chaussee übersah eine 80 Jahre alte Autofahrerin, die offensichtlich durch die tiefstehende Sonne geblendet war, am Mittwochnachmittag einen Radfahrer. Bei diesem Vorfahrtunfall stieß ihr PKW TOYOTA mit einem 20 Jahre alten Mann aus Afghanistan zusammen. Der Radfahrer verletzte sich leicht und wurde im CTK behandelt. Er war mit einem Rad unterwegs, das als gestohlen in Fahndung stand. Es wurde im Anschluss sichergestellt.

Cottbus: Nach einem Fehler beim Fahrstreifenwechsel kollidierten am Mittwochnachmittag ein PKW AUDI und ein FORD auf dem Stadtring. Für beide Autos ging es mit einem Schaden in Höhe von rund 2.000 Euro weiter. Ebenfalls auf dem Stadtring waren ein PKW VOLVO und ein Transporter am Donnerstagvormittag gegen 10:00 Uhr in einen Auffahrunfall verwickelt. Trotz eines Schadens von mindestens 5.000 Euro blieben die Fahrzeuge fahrbereit.

Peitz: Im Bereich Cottbuser Straße/Um die halbe Stadt ereignete sich am Mittwoch kurz vor 21:00 Uhr ein Verkehrsunfall. Wegen zu hoher Geschwindigkeit kam es dort zu einem Zusammenstoß, an dem ein PKW AUDI und ein FIAT-Transporter beteiligt waren. Zum Beräumen des Kreuzungsbereiches mussten die Straßen kurzzeitig voll gesperrt werden. Die Feuerwehr säuberte die Straße und band auslaufende Betriebsflüssigkeiten. Der Gesamtschaden belief sich auf rund 6.500 Euro.  

Forst: Mit drei Verletzten und einem Gesamtschaden in Höhe von mindestens 20.000 Euro endete am Mittwochmittag ein Vorfahrtunfall im Bereich der Autobahnanschlussstelle Forst. Dort kollidierten ein PKW SUZUKI und ein MINI. Die 55 Jahre alte Suzukifahrerin, der 48-jährige Minifahrer sowie seine Beifahrerin wurden verletzt und zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Es kam wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der Verkehrsunfallaufnahme zu Verkehrsbehinderungen. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Guben: In Groß Breesen stießen am frühen Mittwochnachmittag ein PKW OPEL und ein VW-Kleinwagen bei einem Auffahrunfall zusammen. An den weiterhin fahrtüchtigen Autos entstand ein Schaden in Höhe von rund 2.000 Euro.

Schenkendöbern: In Grano kam eine 58 Jahre alte Autofahrerin am Mittwochnachmittag mit einem PKW VW von der winterglatten Straße ab. Der Kleinwagen überschlug sich und musste mit wirtschaftlichem Totalschaden geborgen werden.

Spremberg: In der Lassowstraße kollidierten am Donnerstagmorgen ein PKW MERCEDES und ein SKODA bei einem Vorfahrtunfall. Trotz eines Schadens von rund 2.500 Euro blieben die Autos fahrtüchtig.

Spremberg:  In der Petrigasse streifte am Donnerstagmorgen ein PKW VOLVO einen VW beim Vorbeifahren. Es entstand ein Schaden in Höhe von rund 1.500 Euro.

Groß Oßnig: Ein PKW VW kam am Donnerstagvormittag gegen 07:00 Uhr von der Fahrbahn ab und beschädigte dabei unter anderem Zäune. Der Sachschaden wurde vorerst auf rund 6.000 Euro geschätzt.

red/pm

 

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