Aus fragwürdigen Gründen täuschte ein 16-Jähriger am vergangenen Samstag eine Straftat vor. Angeblich wurde ihm aus einer Gruppe von zehn Unbekannten heraus sein Smartphone geraubt. Intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass der Jugendliche sein Handy verloren hat und trotz intensiver Suche nicht wieder finden konnte.
Ausgangsmeldung: In der Cottbuser Innenstadt kam es in der Nacht von Samstag zu einer schweren räuberischen Erpressung. Zwei 16-jährige Geschädigte wurden von einer Personengruppe von ca. 10 Personen angesprochen und bedrängt. Der Wortführer forderte Geld. Nachdem die Geschädigten angaben, kein Geld dabei zu haben, zog der Beschuldigte ein Taschenmesser in einem nachfolgenden Gerangel wurde einem Geschädigten in die Hand geschnitten. Die Geschädigten gaben dem Beschuldigten ihre Smartphones heraus. Die Täter entfernten sich danach in unbekannte Richtung.
Bei den Tätern handelt es sich um männliche Personen zwischen 16 und 20 Jahre alt, mit ortsüblichem Dialekt. Nach der Tat begab sich der verletzte Geschädigte zuerst nach Hause, bevor dessen Vater die Polizei informierte. Der zweite Geschädigte konnte bisher namentlich nicht bekannt gemacht werden.
Eine sofortige ärztliche Behandlung der Verletzung war nicht notwendig. Die Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen.
pm/red
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