Am Carl-Thiem-Klinikum (CTK) ist erfolgreich die erste Mikrowellenablation eines Lebertumors durchgeführt worden. Die Mikrowellenablation ist ein neues, minimalinvasives Therapieverfahren, das vor allem zur Behandlung von inoperablen Leber-, Nieren- und Lungentumoren eingesetzt wird. Die Mikrowellentechnik arbeitet mit Hitze. Über eine Sonde werden Wassermoleküle stimuliert. Dabei entsteht kinetische Reibung und dadurch Hitze, die den Tumor verkocht.
Die neue Technik bietet im Vergleich zum bisherigen Verfahren der Radiofrequenzablation verschiedene Vorteile. PD Dr. Thomas Schulz, Chefarzt des Instituts für Radiologie: „Die Mikrowellenablation ist sicherer, schneller und wirtschaftlicher. Deshalb haben wir auf diese Technik umgestellt. Die Kontrolle des ersten Eingriffs ist gut ausgefallen. Ich bin sehr zufrieden.“ Weitere Behandlungen mit dieser Methode stehen in den nächsten Wochen an.
Quelle & Foto: Carl-Thiem-Klinikum






