Cottbus Sonntag, 14 Dezember 2014 von Kerstin Möbes

Cottbuser White Devils kommen gegen Lok Bernau unter die Räder

Cottbuser White Devils kommen gegen Lok Bernau unter die Räder
Im zwölften Saisonspiel in der 1. Regionalliga Nord müssen die Cottbuser Basketballer „White Devils“ ihre höchste Saisonniederlage hinnehmen. Gegen den Lok Bernau verlieren sie mit 44:89 (16:23/13:22/7:21/8:21). Mit elf Punkten war Nico Kaml bester Werfer bei den „White Devils“.
 
Für die „Teufel“ war das Spiel eine außergewöhnliche Situation: Mit Lok-Bernau-Trainer Rene Schilling stand der ehemalige Headcoach am Spielfeldrand und mit Thomas Krausche der ehemalige Kapitän im Lok-Team. Hinzu kam der Ex-Devil Dominique Klein. Für beide Krausche-Brüder – der jüngere Daniel „Hun“ ist der aktuelle Kapitän der „Devils“ – war es nach der Oberliga-Saison 2001/2002 das dritte Aufeinandertreffen als Gegner.
 
„Es war heute manchmal echt bitter“, fasst Trainer Steven Herfurth zusammen. „Wir haben zu viel zugelassen, vor allem zu viele einfache Sachen“. Lok hatte sich hervorragend auf die Spieltaktik der „Teufel“ eingestellt. „Sie wussten, dass wir viel zum Korb ziehen werden“, so Herfurth. Entsprechend stark war die Defense der Gäste, die die „Teufel“ zu ungenauen Würfen zwangen, wie die Statistik zeigt. Nur 32 Prozent der Feldwürfe (17 von 53) fanden ihr Ziel. Dabei legten die Gastgeber bis zum 6:2 einen guten Start hin. Doch die Bernauer zogen nach und lagen knapp drei Minuten vor der Viertelpause bereits mit elf Punkten vorn (8:19). Der zweite Abschnitt begann ebenfalls positiv für die „Teufel“, die sich bis auf zwei Punkte heran kämpften. Dem schnellen und intensiven Spiel der Gäste waren sie jedoch nicht gewachsen. Mit einem 29:45 ging es in die Pause. In den letzten beiden Abschnitten machte sich bei den „Teufeln, die mit wenigen Spielern nur wenig rotieren konnten, zunehmend die Müdigkeit bemerkbar. Die „Starting-Five“Yuriy Vasylyev, Terence Billups, Daniel Krausche, Bastian Bloch und Michael Möbes war jeweils um 35Minuten im Spiel. Zum Ende zeigte sich die Überlegenheit der Gäste deutlich, die mit einem 16:0-Lauf den Sieg klar machten.
 
Für die „Teufel“ geht es jetzt in die Weihnachtspause, bevor am 3. Januar das letzte Spiel der Hinrunde gegen das ALBA Berlin Basketballteam e.V. ansteht. Das nächste Heimspiel gibt es erst am 1. Februar.
 
Es spielten: Yuriy Vasylyev (8), Eric Hieltscher, Terence Billups (10), Nico Kaml (11), Daniel Krausche (2), Bastian Bloch (9), Christian Lürmann, Michael Möbes (4), Alexander Voltz
 
Fotos: Steffen Beyer

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