Am 23.02.2021 zogen Zöllner auf der BAB 12, Fahrtrichtung Berlin, einen ukrainischen Kleintransporter aus dem fließenden Verkehr und kontrollierten diesen anschließend auf dem Parkplatz „Frankfurter Tor“ (Landkreis Oder-Spree) und beschlagnahmten 1.600.000 unversteuerte Zigaretten.
Mobiles Röntgengerät im Einsatz
Auf Befragen, ob er u.a. Tabakwaren dabeihätte, zeigte der Fahrer lediglich seine bereits angefangene Zigarettenschachtel. Zur Kontrolle des Laderaums öffnete der ukrainische Fahrer die hintere Plane am Kleintransporter. Die darin befindlichen Kartons waren von außen nicht auffällig. Um den Inhalt zu überprüfen, wurde der Kleintransporter in der teilmobilen Röntgenanlage geröntgt. Die anschließende Auswertung der Bilder zeigte, dass nur im hinteren Teil Becher geladen waren und die Ladung im vorderen Teil optisch zigarettenähnliche Strukturen aufwiesen.
270.000 Euro Schaden
Der Inhalt der Kartons wurde deshalb vollständig kontrolliert. Der Verdacht bestätigte sich. Die Kartons im vorderen Teil hatten einen anderen Inhalt, sie waren mit Zigaretten gefüllt. Insgesamt wurden 1.600.000 Zigaretten beschlagnahmt. Der Steuerschaden beträgt ca. 270.000 EUR. Gegen den Kraftfahrer wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) wurde durch das Amtsgericht Frankfurt (Oder) Haftbefehl gegen ihn erlassen. Die weiteren Ermittlungen zum Sachverhalt übernahm das Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg. Diese dauern zurzeit noch an.
pm/red
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