Brandenburg Donnerstag, 23 Juli 2020 von Redaktion/Presseinfo

Brandenburger Industrie meldet weiterhin Rückgang der Auftragseingänge

Brandenburger Industrie meldet weiterhin Rückgang der Auftragseingänge

Im Mai 2020 meldete das Verarbeitende Gewerbe Brandenburgs im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunkene Auftragszahlen und Umsätze, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg nach vorläufigen Zahlen mit.

Weiter teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg dazu mit:

Die 443 Brandenburger Industriebetriebe mit 50 und mehr tätigen Personen setzten im Mai 2020 insgesamt 1,7 Mrd. EUR (–15,2 Prozent) um. Davon waren 1,2 Mrd. EUR Inlands- (–12,9 Prozent) und 0,5 Mrd. EUR Auslandsumsatz (–19,9 Prozent). Die Zahl der tätigen Personen sank gegenüber dem Vorjahresmo-nat um 2,6 Prozent auf 80 498. Das Auftragseingangsvolumen fiel, bezogen auf das Basisjahr 2015 (=100), um 36,9 Prozent (Inland –28,1 Prozent, Ausland –48,4 Prozent).

Brandenburgs umsatz- und beschäftigtenstärkste Branche, die Produzenten von Nahrungs- und Futtermitteln, erzielten 5,2 Prozent weniger Umsätze (Inland –5,9 Prozent, Ausland –1,8 Prozent). Die Hersteller von chemischen Erzeugnissen meldeten ein Umsatzminus von 23,9 Prozent (Inland –29,2 Prozent, Ausland +0,6 Prozent) und einen Auftragsrückgang von 29,2 Prozent (Inland –36,3 Prozent,
Ausland +12,7 Prozent). Die Betriebe der Metallerzeugung und -bearbeitung verzeichneten einen Umsatzverlust von 33,7 Prozent und Auftragsdefizite von 43,3 Prozent. Im Maschinenbau verringerten sich die Umsätze um 13,1 Prozent (Inland +2,3 Prozent, Ausland –34,2 Prozent).

In den ersten fünf Monaten des Jahres 2020 erwirtschaftete das Verarbeitende Gewerbe 9,2 Mrd. EUR Umsatz, 7,1 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Inlandsumsätze sanken um 2,4 Prozent auf 6,4 Mrd. EUR, die Umsätze im Ausland fielen um 16,4 Prozent auf 2,8 Mrd. EUR. Die Auftragsentwicklung veränderte sich negativ: Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum nahm das Auftragsvolumen um 24,1 Prozent ab, bei einem Auftragsminus im Inland von 27,4 Prozent und im Ausland von 18,6 Prozent.

Presseinfo/Red.

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