Brandenburg Mittwoch, 17 Juni 2020 von Redaktion/Presseinfo

Zwei heiße Sommer und ihre Auswirkungen auf die Aquakultur in Brandenburg

Zwei heiße Sommer und ihre Auswirkungen auf die Aquakultur in Brandenburg

Zwei heiße und trockene Sommer in Folge mit Auswirkungen auf dieAquakultur in Brandenburg 2019 Im Jahr 2019 wurden in den Aquakulturbetrieben Brandenburgs knapp 745 Tonnen Fisch erzeugt. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, waren das 48 Tonnen oder 6 Prozent weniger als im Vorjahr. Verglichen mit 2017, einem nicht zu warmen und nicht zu trockenen Jahr, beträgt der Rückgang sogar 211 Tonnen Fisch oder 22 Prozent.

Weiter teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg dazu mit:

Dominierende Fischart der Brandenburger Aquakultur ist der Karpfen. 2019 wurden in Brandenburg 466 Tonnen erzeugt. Der Anteil an der Brandenburger Aquakulturer-zeugung belief sich auf knapp 63 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr war jedoch auch hier ein Rückgang um 43 Tonnen oder 8 Prozent festzustellen. Verglichen mit 2017 betrug der Rückgang sogar 173 Tonnen bzw. 27 Prozent.Auch bei der Regenforelle (ohne Lachsforelle), Brandenburgs zweitwichtigster Fischart, war 2019 ein Rückgang um 10 Tonnen oder 7 Prozent auf knapp 142 Tonnen zu verzeichnen.

Verglichen mit 2017 ging die Erzeugung um 45 Tonnen oder 24 Prozent zurück. Der Anteil der Regenbogenforelle (ohne Lachsforelle) an der Brandenburger Aquakulturerzeugung lag unverändert bei knapp 20 Prozent. Bei den Forellenartigen (Bach-, Regenbogen- und Lachsforelle sowie Elsässer Saibling und Bachsaibling) insgesamt war im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang um 6 auf 224 Tonnen und im Vergleich zu 2017 um 39 Tonnen oder 15 Prozent zu verzeich-nen.66 Prozent der insgesamt 745 Tonnen erzeugten Fischs in der Brandenburger Aquakultur wurden in Teichen erzeugt. 34 Prozent wurden in Becken, Fließkanälen und Forellenteichen sowie in Kreislaufanlagen erzeugt

Presseinfo/ Red.

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