Brandenburg Donnerstag, 30 April 2020 von Redaktion/Presseinfo

In Brandenburg weniger Güter auf Binnenschiffen befördert

In Brandenburg weniger Güter auf Binnenschiffen befördert

Auf den Wasserstraßen des Landes Brandenburgs wurden 2019 insgesamt 2,4 Millionen Tonnen Güter befördert. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, ist das gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang von 11,7 Prozent bzw. 317 000 Tonnen. Der Rückgang geht maßgeblich auf die Güterabteilungen „Sekundärrohstoffe, Abfälle“, „Metalle und Metallerzeugnisse“ sowie „Erze, Steine und Erden u. ä.“ zurück.

Weiter teilte das Amt für StatistikBerlin-Brandenburg dazu mit:

Hier sind 15,6 Prozent bzw. 300 000 Tonnen weniger befördert worden. Die um 32 300 Tonnen gestiegene Gütermenge in den Güterabteilungen „Kohle, rohes Erdöl und Erdgas“ sowie „sonstige Mineralölerzeugnisse“ konnte das nicht ausgleichen.

Die Güterbeförderung zwischen Brandenburg und anderen Bundesländern hatte einen Anteil von 64,9 Prozent bzw. 1,6 Millionen Tonnen und nahm somit um 16,2 Prozent ab. Der Güterempfang verringerte sich hier um 25,1 Prozent bzw. 237 000 Tonnen und der Güterversand um 6,9 Prozent bzw. 63 000 Tonnen. 31,0 Prozent dieser Güter wurden von und nach Berlin, 29,7 Prozent von und nach Niedersachsen, 22,8 Prozent von und nach Nordrhein-Westfalen befördert.

Innerhalb Brandenburgs wurden 383 000 Tonnen transportiert, was 16,0 Prozent der gesamten Gütermenge entspricht. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Anstieg um 38 000 Tonnen (+10,9 Prozent). Im grenzüberschreitenden EU-Verkehr wurden 457 000 Tonnen bzw. 19,1 Prozent aller Güter bewegt. Das ist gegenüber 2018 ein Rückgang um 55 000 Tonnen bzw. 10,7 Prozent.

Die Güterbeförderung betraf fast ausschließlich diese Güterabteilungen: „Sekundärrohstoffe,Abfälle“ mit 32,4 Prozent, „Erze, Steine und Erden u. ä.“ mit 19,2 Prozent, „landwirtschaftliche und verwandte Erzeugnisse“ mit 16,2 Prozent sowie „Metalle und Metallerzeugnisse“mit 16,1 Prozent.60,9 Prozent der 5 341 gezählten beladenen Schiffe mit und ohne eigenen Antrieb fuhren unter deutscher Flagge und 35,2 Prozent unter polnischer Flagge.

Der Containerumschlag spielte bei der Güterbeförderung in der Binnenschifffahrt in den Häfen und Umschlagstellen des Landes Brandenburg keine Rolle.

Presseinfo/ Red.

 

Das könnte Sie auch interessieren