Brandenburg Samstag, 21 Dezember 2019 von Benjamin Andriske

Nicht alles passt ins Altglas!

Nicht alles passt ins Altglas!

Egal ob in der Adventszeit, an Weihnachten oder an Silvester – im Dezember wird viel geschlemmt und gefeiert. Dabei bleibt oft einiges an Altglas übrig. Doch wohin mit dem leeren Rotkohlglas, der leeren Sektflasche, der kaputten Weihnachtskugel oder dem Glas der abgebrannten Kerze? Die Initiative der Glasrecycler, zu der auch die Ardagh Group gehört, klärt auf. 

Jedes Glas, das vorher eine Verpackung war, gehört in den Altglascontainer. Dazu zählen Flaschen und Konservengläser für Lebensmittel und Getränke, aber auch pharmazeutische und kosmetische Verpackungen. Die Sektflasche gehört also genauso in den Altglascontainer wie das Rotkohlglas oder die Hustensaftflasche aus Glas. Dabei ist die richtige Trennung nach Farben besonders wichtig: Grünglas gehört in den grünen, Braunglas in den braunen und Weißglas in den weißen Container. Andere Farben, wie beispielsweise eine blaue Sektflasche vom Silvesterabend, kommen ebenfalls in den Grünglas-Container. Aber was ist mit zerbrochenen Weihnachtskugeln aus Glas, einem Kerzenglas oder einem kaputten Weinglas? All das sollte im Restmüll entsorgt werden.  Glaskugeln, Kerzen- oder Trinkgläser haben im Vergleich zu Glasverpackungen eine andere Glaszusammensetzung und dadurch andere Schmelzpunkte als Glasflaschen oder -konserven. Bei falscher Entsorgung kann es im Produktionsprozess von neuen Glasverpackungen zu Störungen kommen.

Die Kampagne „Nicht alles passt ins Altglas“

Ziel der Aufklärungskampagne „Nicht alles passt ins Altglas“ ist es, allen Verbrauchern in Deutschland auf sympathische Art zu zeigen, was ins Altglas darf und was nicht. Denn richtiges Recycling ist wichtig, weil sich so wertvolle Ressourcen und Energie einsparen lassen. Je sauberer das Recyclingglas getrennt wird, desto weniger Energie muss für die Aufbereitung eingesetzt werden und desto mehr Scherben können bei der Produktion von neuem Behälterglas zum Einsatz kommen. Interessant zu wissen: 10 Prozent eingesetztes Recyclingglas sparen immerhin drei Prozent Energie ein. Damit leistet Glasrecycling einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

Über die Initiative der Glasrecycler

Die „Initiative der Glasrecycler“ will Verbraucher über die richtige Altglasentsorgung informieren. Sie setzt sich zusammen aus der „Der Grüne Punkt“ – Duales System Deutschland GmbH (DSD) – einem führenden Anbieter von Rücknahmesystemen – und dem Aktionsforum Glasverpackung – einer Initiative der Behälterglasindustrie in Deutschland. Es sieht sich als unternehmensübergreifende Interessenvertretung der Branche. Die Initiative der Glasrecycler lädt Interessenten herzlich dazu ein, der Initiative beizutreten und diese zu unterstützen.
 
pm/red

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