Bildungsminister Baaske sieht Brandenburg auf gutem Weg
Bildungsminister Günter Baaske ist erfreut, dass sich im Land Brandenburg die Bildungsgerechtigkeit insgesamt weiter verbessert hat. Das geht aus der heute veröffentlichten Studie „Chancenspiegel“ der Bertelsmann-Stiftung hervor. Baaske: „Das Ergebnis zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind: Immer mehr Oberschülerinnen und Oberschüler schaffen den Übergang zum Gymnasium und die Quote der Schulabbrecher sinkt kontinuierlich.“
Die Studie bestätigt Brandenburgs Spitzenposition bei der Durchlässigkeit des Bildungssystems. Es ist im Vergleich zu anderen Bundesländern relativ einfach, Schultypen zu wechseln. So verlässt inzwischen mehr als ein Drittel aller Schülerinnen und Schüler die Oberschule mit einer Empfehlung für den Besuch der gymnasialen Oberstufe – vor vier Jahren war es erst ein Viertel. Auch das Brandenburger Schüler-Bafög trägt zur Bildungsgerechtigkeit bei. Damit wird Jugendlichen aus Familien „mit kleinem Geldbeutel“ der Weg zum Abitur erleichtert.
Verbessert hat sich Brandenburg in der so genannten Integrationskraft. Dies betrifft vor allem die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf. Die Zahl der Schulabbrecher ist weiter gesunken. Lag er vor fünf Jahren noch bei 11 Prozent, liegt er jetzt bei 8 Prozent. Davon entfallen mehr als zwei Drittel – nämlich 5,6 Prozent – auf Förderschülerinnen und -schüler, die an aufgrund spezieller Rahmenlehrpläne in der Regel keinen regulären, bundesweit anerkannten Schulabschluss, sondern nur einen landesweit gültigen Förderschulabschluss erhalten. Besonders deutlich sank die Zahl der Schülerinnen und Schüler ohne Abschluss an den Oberschulen: Von 3,3 Prozent im Schuljahr 2008/09 auf zuletzt 2 Prozent im Schuljahr 2012/13.
Baaske: „Dieser Rückgang hängt auch mit der verbesserten Berufs- und Studien-orientierung an den Schulen zusammen. Das werden wir weiter verstärken.“
Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport




