Karsten Jennerjahn bleibt Präsident des Bauernbundes Brandenburg. Auf seiner heutigen Mitgliederversammlung in Falkenrehde bestätigte der Verband den Diplomlandwirt mit großer Mehrheit in seinem Amt. Jennerjahn, der in Schrepkow in der Prignitz einen 400-Hektar-Ackerbaubetrieb bewirtschaftet, steht der Bauernorganisation seit 2001 vor.
Auf der Veranstaltung feierte der Bauernbund auch sein zwanzigjähriges Bestehen. Im Februar 1993 gegründet aus Protest gegen die Benachteiligung derjenigen Landwirte, die aus den ehemaligen LPGen ausscheiden und sich selbständig machen wollten, hat sich der heute 360 Mitglieder starke Verband längst zu einer umfassenden Interessenvertretung für die bäuerlichen Familienbetriebe in Brandenburg entwickelt. Im Mittelpunkt der Diskussionen in Falkenrehde stand die Forderung nach einer betrieblichen Obergrenze für die Agrarsubventionen, der Widerstand gegen neue Braunkohletagebaue und die Abwehr von Umweltauflagen.
Quelle: Bauernbund Brandenburg
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