Landkreis
Brandenburg Montag, 07 April 2008 von Helmut Fleischhauer

Dellmann: „Mit dem Bau der Anschlussstelle Bestensee wollen wir noch in diesem Jahr beginnen.“

Der Planfeststellungsbeschluss, das heißt die Baugenehmigung für die Anschlussstelle Bestensee liegt seit Ende 2007 vor. Der Bund hat dem Vorhaben im März 2008 zugestimmt. Das Vorhaben wird rund 3,5 Millionen Euro kosten.
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Es liegen nun alle Voraussetzungen für einen Baubeginn vor. Ziel ist es, noch in diesem Jahr mit dem Bau zu starten. Die neue Anschlussstelle wird die Verkehrsführung und die Verkehrssicherheit in den umliegenden Städten und Gemeinden deutlich verbessern. Die AS hat eine wichtige Verbindungsfunktion für die Räume Mittenwalde/Zossen und Eisenhüttenstadt und dient somit der wirtschaftlichen Entwicklung der Region.“
Peter Danckert, MdB: „Damit wird ein lange verfolgtes Ziel verwirklicht, für das ich mich als zuständiger Bundestagsabgeordneter seit mehreren Jahren eingesetzt habe. Das ist ein positives Signal für die Region. Ich danke allen Beteiligten, die daran mitgewirkt haben.“
Der Neubau der Anschlussstelle (AS) Bestensee erfolgt im Zuge der Bundesautobahn 13 (BAB 13) zwischen den Anschlussstellen Mittenwalde und Groß Köris sowie der Bundesstraße 246 (B 246). Dabei werden der Knotenpunkt mit der B 246 umgebaut, die Ein- und Ausfädelungsstreifen an die BAB 13 sowie der Radweg an der B 246 angepasst.
Der Neubau der Anschlussstelle Bestensee im Zuge der neuen B 246 entspricht den Zielsetzungen des Bedarfsplans für Bundesfernstraßen. Der Bau der AS Bestensee trägt maßgeblich dazu bei, die überregionalen Verkehre aus den Ortsdurchfahrten Gallun (L 745) und Mittenwalde (L 30) auf die BAB 13 zu verlagern. Die Lärm- und Abgasbelastung wird sich in den betroffenen Ortslagen deutlich verringern und damit die Aufenthaltsqualität in den Wohnlagen steigen.
Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung

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