In der aktuellen Stadtverordnetenversammlung sagte der Cottbuser Finanzbeigeordnete Markus Niggemann in einer Antwort auf eine Bürgeranfrage, dass die Stadt Cottbus nun doch plant, dem Hinweisportal „Maerker“ beitreten zu wollen. Einen genauen Zeitplan nannte er noch nicht, da die Umsetzung derzeit noch in der Prüfung sei.
Wie sich das Hinweisportal in den letzten Jahren entwickelt hat, dazu haben wir mit Dr. Ortwin Böckmann vom Kommunalen Anwendungszentrum in Brandenburg bereits bei der Mearker-Einführung in Calau im April gesprochen. Zu sehen im Titelvideo.
Bisher hatte die Stadt auf Anfragen zum Beschwerdeportal Maerker, dem bereits 118 Kommunen im Land Brandenburg angehören, immer negativ reagiert und eine Einrichtung für Cottbus mit dem Hinweis auf zusätzlichen Personalaufwand und damit verbundenen Kosten (Die Stadt befand sich in der Haushaltssicherung) abgelehnt. Im Zuge der Digitalisierungsstrategie soll es nun soweit sein.
Über Maerker Brandenburg können Bürger Ihrer Stadt-, Gemeinde- oder Amtsverwaltung auf einfachem Weg mitteilen, wo es ein Infrastrukturproblem in Ihrem Ort gibt. Das reicht von illegal abgelagertem Müll bis hin zu Verkehrsproblemen wie defekten Ampelanlagen. Die Verwaltung teilt Ihnen und allen Nutzern dieser Plattform mit, wie sie den Missstand beseitigen wird. Eine Ampel informiert Sie über den Status des jeweiligen Hinweises in fünf Phasen, Eingetragen, Angenommen, in Arbeit, Erledigt und abschließen bearbeitet. Die Verwaltungen haben sich dazu verpflichtet, binnen drei Tagen auf die Hinweise aus der Öffentlichkeit zu reagieren. Insgesamt sind bis 30.10.2019 in allen teilnehmenden Kommunen bereits 133.690 Hinweise eingegangen
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Maerker steht als kostenfreie App für Android, iOS und Windows Phone oder als Mobile-Browser-Version zur Verfügung. Link zum Hinweisportal im Web.
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