Das Bildungsministerium hat einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe in Kolkwitz vorerst eine Absage erteilt.Demnach war der Antrag nicht genehmigungsfähig, weil er inhaltlich besser untermauert werden muss. Das Ministerium hat dabei die Unterstützung für eine neue Antragstellung angeboten. Die Errichtung der Schule war durch den Kreistag Spree-Neiße in der Sitzung am 13. Dezember 2017 beschlossen worden. Der Landkreis will nun über Lösungen beraten. Die SPD Spree-Neiße zeigt Verständnis für diese Entscheidung. Demzufolge hatten Analysen und Arbeitsgruppen bereits gezeigt, dass es bessere Alternativen gibt. Zudem sieht die SPD durch eine neue Gesamtschule in Kolkwitz und eine neue Oberschule in Cottbus-Schmellwitz die Schulstandorte in Burg, Peitz und Vetschau gefährdet.
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Dem Landkreis bleibt durch die nicht erteilte Genehmigung eine wichtige Ergänzung seiner kreislichen Schullandschaft durch eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe verwehrt. Die notwendigen Schülerzahlen sind vorhanden und mögliche Auswirkungen auf andere Schulstandorte wurden in den Analysen berücksichtigt. Kreisverwaltung und Kreistag haben ihre Aufgaben gemacht und nach einem langen Abwägungsprozess eine mehrheitliche Entscheidung zugunsten des Standortes Kolkwitz getroffen.“
pm/red




