Dank des zweiten Listenplatzes zieht Uli Freese als einer von insgesamt vier Brandenburger SPD-Kandidaten in den neuen Bundestag ein. In seinem Wahlkreis Cottbus/Spree-Neiße landetet der Sozialdemokrat mit genau 17 % nur auf dem dritten Platz.
Im Telefoninterview macht Freese deutlich, dass sein persönlicher Stimmenverlust und die Niederlage seiner Partei einem „Schlag in die Magengrube“ gleichzusetzen sind. Demnach muss das Ergebnis dahingehend analysiert werden, warum seine und die Inhalte der Partei den Menschen nicht vermittelt werden konnten. Zudem stellt Freese klar, dass er sich keine weitere Arbeit in einer Regierungskoalition unter Bundeskanzlerin Angela Merkel vorstellen kann und deshalb bereit ist, die Interessen der Lausitz aus der Opposition heraus zu vertreten.
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red
Bild:© Ulrich Freese Bundestagsbüro, Michael Heger




