Arbeitsministerin Dagmar zeigt sich erfreut über die nach wie vor stabile Situation am Brandenburger Arbeitsmarkt. Sie sei überzeugt, dass die Instrumente der Kurzarbeiterregelung, die auch in der Region vielfach Anwendung finden, hierfür einen wichtigen Beitrag geleistet haben. Sie warnt aber vor Euphorie und bekräftigte noch einmal ihre Forderung an die Unternehmen, Zeiten der Kurzarbeit auch für Qualifizierung zu nutzen.
„Zeiten von Kurzarbeit für Qualifizierung nutzen – das ist und bleibt das Gebot der Stunde. Wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Qualifizierungsmaßnahmen unter den Bedingungen von Kurzarbeit ist die Vernetzung von Unternehmen und Bildungsdienstleistern in den Regionen. Beschäftigte können darüber hinaus mit dem Bildungsscheck des MASGF jetzt ihre eigene, arbeitsplatzunabhängige Weiterbildung in Angriff nehmen“, betonte Ziegler.
Ziegler verwies auch auf den anhaltenden Anstieg im Bereich der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Im Juni 2009 waren 738.800 Frauen und Männer in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen tätig. Die Zahl liegt um 1.700 (0,2 Prozent) über dem Vorjahreswert. Mit diesem Anstieg liegt Brandenburg um 0,3 Prozentpunkte über dem bundesdeutschen Durchschnitt.
Nach den Zahlen der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit waren landesweit im August 162.002 Frauen und Männer ohne Arbeit. Das waren 131 Arbeitslose weniger als im Juli und 8.798 weniger als im August des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, betrug 12,1 Prozent und lag damit auf dem Niveau des Vormonats und um 0,6 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.
Quelle: Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie
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