Frankfurter Bundespolizisten entdeckten im Monat Dezember 2016 in 19 Fällen insgesamt über 400 Kilogramm nicht zugelassene Pyrotechnik. Im selben Monat des Vorjahres lag die festgestellte Gesamtmenge noch bei 82 Kilogramm.
Die Masse der Feststellungen in und um Frankfurt (Oder) erfolgte bei Fahrzeugkontrollen auf der Bundesautobahn 12 und bei Kontrollen von Zügen aus Polen. Die größte Menge dieser explosiven Fracht stellten Bundespolizisten bei einem 19-jährigen Berliner fest. Er transportierte in seinem Fahrzeug 130 Kilogramm unerlaubtes Feuerwerk. Die jüngste festgestellte Person war gerade einmal 14 Jahre alt. Der minderjährige Berliner hatte sogar eine Sackkarre dabei, um damit die 113 Kilogramm Pyrotechnik zu transportieren, die er zuvor in Polen gekauft hatte.
Der Umgang mit nicht zugelassener Pyrotechnik ist lebensgefährlich, davor warnen deutsche Behörden und die Feuerwehr Jahr für Jahr. Trotzdem werden dabei immer wieder Personen teilweise schwer verletzt.
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Da die Einfuhr von nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern nach den Vorschriften des Sprengstoffgesetzes verboten und strafbar ist, wird stets ein Strafverfahren eingeleitet und die eingeführten, nicht zugelassenen Feuerwerkskörper werden beschlagnahmt bzw. sichergestellt.
pm/red




