Komponistenporträt: Jean Sibelius
Termine:
Freitag, 20. November 2015, 20.00 Uhr, Großes Haus |
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Sonntag, 22. November 2015, 19.00 Uhr, Großes Haus
Im 3. Philharmonischen Konzert am Freitag, 20.11., 20 Uhr, und Sonntag, 22.11., 19 Uhr, jeweils im Großen Haus, steht der finnische Komponist Jean Sibelius im Mittelpunkt, drei seiner beliebtesten Werke sind zu hören. Clemens Schuldt dirigiert das Philharmonische Orchester.
Sibelius brachte mit seinem „nordischen Ton“ eine neue Farbe in die Musik um 1900. Der „Valse triste” zählt in seiner düsteren Schönheit zu den bekanntesten Werken des Finnen. Sibelius‘ 5. Sinfonie in der heroischen Tonart Es-Dur birgt mit dem Schwanenthema im 3. Satz ein Motiv, dem viele Komponisten der Pop-Musik verfielen. Sein Violinkonzert in d-Moll gehört sogar zu den meistgespielten Konzerten des 20. Jahrhunderts dieser Art. Den Solopart interpretiert die 25-jährige, international aktive Berlinerin Sophia Jaffé. Gelobt werden ihr brillantes Spiel und ihre Sorgfalt bei der Erarbeitung der Stücke gleichermaßen. Beeindruckend ist die Breite ihres Repertoires: es reicht vom 17. Jahrhundert bis zu Uraufführungen neuester Musik.
Das Uraufführungswerk „La tristesse durera…“ schrieb Iris ter Schiphorst, die in dieser Saison Composer-in-residence am Staatstheater Cottbus ist. In dieser Spielzeit kommen hier insgesamt drei ihrer Kompositionen zur Uraufführung. Die Komponistin, Pianistin, Bassistin, Schlagzeugerin und Keyboarderin ist seit ihrer Jugend fasziniert von klassischer Musik, bewegte sich aber auch einige Zeit in der Rockmusik-Szene. Ihre Werke lassen immer wieder ihre Begeisterung fürs Rhythmische durchscheinen.
Der Dirigent dieses an Dramatik kaum zu überbietenden Konzertabends, Clemens Schuldt, ist international sehr gefragt und übernimmt im August 2016 die Leitung des Münchener Kammerorchesters.
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Schuldt Clemens Foto: Chris Christodoulou
Titelfoto: Martin Suchánek
Quelle: Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus STAATSTHEATER COTTBUS




