Viele Bürger dieser Stadt sind in diesen Tagen erstaunt über das Vorgehen der Stadt. Auf der einen Seite wird bei der Umweltwoche der Wert des Baumes vor allem in der Cottbuser Innenstadt herausgestellt und zum anderen sollen 20 Großbäume an der Spree der Kettensäge zum Opfer fallen. Der Grund ist eine neue Geh- und Radwegverbindung zwischen der Ewald-Haase-Straße und der Schlachthofstraße. Es wäre dann die vierte Verbindung innerhalb von 400 Metern.
Die Bürger können seit letzter Woche ihren Unmut mit Postkarten zum Ausdruck bringen, die von der Interessengemeinschaft Gustav-Moritz-Straße, dem NABU und der Bauminitiative Spree verteilt werden. Der Baudezernentin Frau Tzschoppe werden hier direkte Fragen gestellt: Ist der Neubau der Geh- und Radweges wirklich so dringend, dass deshalb die Fällung gesunder Bäume in Größenordnungen hingenommen wird? Reicht es nicht, dass ein halbes Biotop in der Ewald-Haase-Straße 12 Hochhäusern geopfert wird?
„Wir wollen, dass die Planung nicht im stillen Kämmerlein erfolgt, sondern fordern, dass die Öffentlichkeit beteiligt wird. Das geht uns alle an. Wir appellieren an die Stadt, die Planung und Realisierung zu stoppen.“ so die Sprecherin der Interessengemeinschaft.
Quelle:
Interessengemeinschaft Grundstückseigentümer der Gustav – Moritz – Straße 12 – 21







