“One-two-three-Crayfish” ist aus dem Huddle der Cottbus Crayfish auf den Sportplätzen wieder zu hören. Der American Football Verein aus Cottbus kann seit geraumer Zeit, dank der guten Witterungsverhältnisse seine Trainingseinheiten auf dem Rasen ausführen. Aktuell arbeiten sie in drei Trainingseinheiten daran ihre Spielzüge zu optimieren und erneut als Team zusammen zu finden.
Der Spielerkader kann in diesem Jahr gutes vermelden. Da ein Verein aus Frankfurt/Oder in dieser Saison keine Männermannschaft fur den Spielbetrieb angemeldet hat, wechselten zwölf Spieler in die Lausitz. Headcoach Jörg Steudtner freut sich über den Zuwachs und schätzt kurz ein: “lch denke das die Jungs eine wichtige Rolle in unserem Team spielen werden. Einige talentierte Spieler sind dabei. Als erstes ist es das Wichtigste, dass sie gut in das bereits bestehende Team integriert werden” Erfreulich ist es weiterhin, das fast alle Stammspielergehalten werden konnten. Wie auch in den vergangenen Jahren wurden in dem Geburtsland des American Footballs neue Talente gesucht und es gelang Jörg Steudtner diese für das Cottbusser Team und die Stadt zu begeistern. Joseph Dale Chalifoux und Zach Richert werden das Team mit ihrem Können auf dem Rasen unterstützen und ihr Wissen sowohl theoretisch, als auch praktisch weitergeben.
Nach dem Clou im vergangen Jahr, mit dem Rose Bowl Gewinner Dewitt Stuckey, ist Coach Steudtner nun wieder, eher zufällig, eine kleine Überraschung für sein Team gelungen. In einem persönlichen Gespräch verriet er, dass Zach Richert (DB/WR) der Neffe der NFL Legende Dan Marino (ehemals QB der Miami Dolphins) ist. Zach Richert kommt aus seiner Heimatstadt Pittsburgh, wo er einige Jahre an der Duquesne Universität Football spielte, nach Cottbus. In einem Interview nur wenige Tage nach seiner
Ankunft in Deutschland sagt Richert: “Ich hoffte schon lange, dass ich nach meinem Collegeabschluss die Möglichkeit erhalte, in einem anderen Land zu spielen. Dementsprechend groß war meine Begeisterung, Neugierde und natürlich auch die Aufregung, als die Crayfish anfragten, ob ich Interesse an einem Aufenthalt in Deutschland hätte.” Sehr euphorisch berichtet er weiter: “Ich bin zwar erst wenige Tage in Cottbus und hatte bisher nur wenig
Möglichkeiten mir die Stadt genauer anzusehen, aber das was ich bisher sah, spricht mich sehr an. Ich bin glücklich, fühle mich sehr wohl.” Zu den Cottbus Crayfish sagt er folgendes: “Ich wurde von allen mit offenen Armen empfangen. Das hat mich nochmals in meiner Entscheidung gestärkt und ich bin sehr froh, dass ich hier sein darf. Ich freue mich sehr darauf meine neue Familie zu unterstützen und gemeinsam mit ihnen Erfolge feiern zu können.”
J.D. Chalifoux (DBNVR) kam ebenfalls direkt aus dem College von New Haven nach Cottbus. Sein Grund für die Reise nach Cottbus beschreibt er kurz mit: “Ich wollte in jedem Fall weiterhin Football spielen und trainierte daher stetig weiter. Während dieser Zeit wurde ich von den Crayfish kontaktiert. Ich war recht schnell fest dazu entschlossen die USA auf Zeit zu verlassen um den Sport, den ich liebe, in einem anderen Land zu spielen und Erfahrungen zu sammeln.” “Die Atmosphäre die Cottbus bietet, gefällt mir sehr. Ich denke ich werde hier eine wirklich schöne und aufregende Zeit erleben. Ich bin froh ein Teil der Crayfish geworden zu sein und kann es kaum abwarten gemeinsam mit den Jungs auf dem Feld zu stehen. Ich hoffe sehr, dass Zach und ich ihnen bei ihren Plänen für diese Saison helfen können. Let’s go Crayfish! Let’s go
Cottbus!” so Chalifoux weiter.
Foto: Archivbild
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