Mit einer Halloween-Blutspende lädt der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost am Freitag, 30. Oktober, nach Cottbus ein. Von 7 bis 21 Uhr kann im Institut für Transfusionsmedizin Blut oder Plasma gespendet werden. Spenden werden dringend gebraucht, denn die Blutreserven sind derzeit knapp.
Halloween-Blutspende in der Cottbuser Thiemstraße
Bei der Sonderaktion im Institut für Transfusionsmedizin in der Thiemstraße 105 sind am 30. Oktober nach Angaben des Blutspendedienstes „schaurig kostümierte Gestalten mit einem Augenzwinkern auf der Suche nach Blut“. Das kostümierte Team empfängt die Spenderinnen und Spender in Halloween-Dekoration. Auch Spendende im Kostüm sind willkommen. Nach der Spende wartet ein Halloween-Buffet, ab 15 Uhr gibt es eine Kinderbetreuung.
Für die Halloween-Blutspende in Cottbus ist eine Terminreservierung vorab nötig. Sie ist online über terminreservierung.blutspende-nordost.de möglich.
Kürbisschnitz-Wettbewerb mit Preisen für die besten drei
Wer bis Donnerstag, 29. Oktober, einen selbst geschnitzten Halloween-Kürbis als Dekoration im Institut abgibt, erhält ein kleines Dankeschön und hat die Chance auf einen Gewinn. Die Plätze 1 bis 3 werden am 30. Oktober während der Halloween-Blutspende gekürt.
Bis zum 27. November läuft außerdem die Erstspender-Aktion „Happy Socks“. Wer gemeinsam mit einer Person, die zum ersten Mal Blut spendet, zu einem DRK-Termin kommt, erhält wie die mitgebrachte Person ein Paar Socken im DRK-Design. Auch zwei Erstspender können sich gegenseitig werben. Die Socken gibt es, solange der Vorrat reicht.
Blutreserven reichen derzeit keine drei Tage
Die Blutreserven in den Depots des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost gehen derzeit spürbar zurück. Für eine zuverlässige Versorgung von Krankenhäusern und Arztpraxen wird ein Vorrat für vier bis fünf Tage benötigt. Aktuell liegt die Tagesreichweite nach Angaben des Blutspendedienstes deutlich unter drei Tagen. Gründe sind die erste große Erkältungswelle und die Herbstferien, in denen erfahrungsgemäß weniger Menschen Blut spenden. Der Bedarf in den Kliniken bleibt dagegen konstant hoch.
„Gerade wenn Erkältungswellen und Ferienzeiten dazu führen, dass weniger Menschen Blut spenden, wird deutlich, wie wichtig eine kontinuierliche Spendenbereitschaft ist. Der Bedarf in den Kliniken und Arztpraxen bleibt bestehen – unabhängig davon, wie viele Menschen gerade zur Blutspende kommen“, sagt Martin Oesterer, Bereichsleiter Spenderbeziehungsmanagement beim DRK-Blutspendedienst Nord-Ost.
Blutpräparate werden etwa nach Unfällen, bei Operationen, bei kompliziert verlaufenden Geburten und in der Krebstherapie gebraucht. Künstlich herstellen lassen sie sich nicht. Thrombozyten sind zum Beispiel nur vier Tage haltbar.
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Blut spenden können gesunde Menschen ab 18 Jahren. Männer dürfen bis zu sechs Mal im Jahr spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von zwölf Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Mitzubringen ist der Personalausweis. Eine Blutspende dauert insgesamt etwa 45 Minuten, die Abnahme von rund 500 Millilitern Blut selbst acht bis zwölf Minuten.
Alle DRK-Blutspendetermine in Brandenburg stehen online, Auskunft gibt es auch unter der kostenlosen Hotline 0800 11 949 11. Im Sommer hatte der Blutspendedienst bereits zur großen Sommer-Blutspende in Cottbus eingeladen, die nach seinen Angaben die größte Blutspendeaktion im Süden Brandenburgs ist.
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