Wie lässt sich das Leben in der deutsch-polnischen Grenzregion gemeinsam verbessern? Darüber sollen Bürgerinnen und Bürger beim Bürgerdialog am Donnerstag, 26. November, in der Residenz Dychów in Polen diskutieren. Ausdrücklich eingeladen sind auch Jugendliche ab 14 Jahren.
Daseinsvorsorge, Bildung und Sicherheit im Mittelpunkt
Im Mittelpunkt des Bürgerdialogs stehen nach Angaben des Landkreises Spree-Neiße die Themen Daseinsvorsorge, Bildung und Sicherheit. Die Teilnehmenden können ihre Erfahrungen und Ideen einbringen und gemeinsam nach praktischen Lösungen suchen.
Die Ergebnisse werden anschließend im deutsch-polnischen Bürgerbeirat weiterentwickelt und an Entscheiderinnen und Entscheider aus Politik und Verwaltung weitergegeben. Laut Einladung der Euroregion wird auf Deutsch und Polnisch mit Simultandolmetschung gesprochen, die Teilnahme ist kostenfrei.
Jugendliche bringen Ideen zu Schule und Freizeit ein
Jugendliche ab 14 Jahren können ihre Vorstellungen zu Schule, Freizeit und zum Alltag in der Grenzregion einbringen. Junge Menschen sollen nach Angaben des Landkreises stärker daran beteiligt werden, wie sich ihre Heimat künftig entwickelt. Für sie hat die Euroregion ein eigenes Plakat unter dem Motto „Mitreden – Mitgestalten“ gestaltet.
Anmeldung zum Bürgerdialog bis 20. November
Der Bürgerdialog läuft am Donnerstag, 26. November, von 14 bis 18 Uhr in der Residenz Dychów, Dychów 4, 66-626 Dychów. Ab 13 Uhr gibt es Gelegenheit zum Ankommen und einen Imbiss. Ab Guben/Gubin ist nach vorheriger Anmeldung ein Busshuttle möglich.
Anmeldungen nimmt die Euroregion Spree-Neiße-Bober bis Freitag, 20. November, entgegen, telefonisch unter 03561 6862 115 oder per E-Mail an [email protected].
Projekt Gemeinsam stärker läuft bis Ende 2027
Der Bürgerdialog ist Teil des Projekts „Gemeinsam stärker 2.0! – Grenzüberschreitende Bürgerbeteiligung in der deutsch-polnischen Grenzregion“. Der Landkreis Spree-Neiße führt es zusammen mit der Euroregion Spree-Neiße-Bober e. V., dem polnischen Partnerlandkreis Krośnieński und der Universität Zielona Góra bis Ende 2027 durch. Gefördert wird das Projekt von der Robert Bosch Stiftung.
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