Zum Tag der Deutschen Einheit hat Brandenburgs Innenministerium Flagge gezeigt – und das dauerhaft: Seit Samstag werden das Ministerium des Innern und für Kommunales (MIK) sowie vier Behörden seines Geschäftsbereichs dauerhaft beflaggt. Angeordnet hat das Innenminister Jan Redmann (CDU). Gesetzt werden grundsätzlich die Bundesflagge, die Landesflagge Brandenburgs und die Europaflagge – und zwar rund um die Uhr, auch nachts
Redmann: „Wer für dieses Land arbeitet, arbeitet für das Grundgesetz“
Neben dem MIK in Potsdam betrifft die Dauerbeflaggung das Polizeipräsidium, die Hochschule der Polizei in Oranienburg, die Landesakademie für öffentliche Verwaltung sowie die Landesschule und Technische Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz. Das sind nach Angaben des Ministeriums die Orte, an denen das Land seinen Nachwuchs für hoheitliche Aufgaben ausbildet. Auf die übrigen Häuser der Landesregierung hat die Anordnung keine unmittelbare Auswirkung.
Redmann begründete die Entscheidung mit der symbolischen Wirkung der Flaggen. „Wer für dieses Land arbeitet, arbeitet für das Grundgesetz. Die Flaggen vor unseren Gebäuden machen das jeden Tag sichtbar“, erklärte der Minister. „Schwarz-Rot-Gold, der rote Adler und die Sterne Europas gehören zusammen. Und sie gehören keinem allein, sondern uns allen.“
In einem Gastbeitrag für die „Märkische Allgemeine Zeitung“ ging Redmann zudem auf den Umgang mit den Nationalfarben ein. Darin schreibt er, Schwarz-Rot-Gold werde teils „benutzt, wenn Menschen ausgegrenzt werden sollen“, während andere bei jeder schwarz-rot-goldenen Fahne „eine fragwürdige Gesinnung“ vermuteten. Beides sei falsch, so Redmann: „Wenn die Mitte die Fahne aus der Hand legt, greifen andere zu.“
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Red.










