Erste Erfolge verzeichnet die Initiative, die für die Ertüchtigung der ostdeutschen Wasserstraßen und den Neubau der Schleusen in Fürstenwalde/Spree und Kleinmachnow kämpft.
Der Verein Weitblick, ein Zusammenschluss von Initiativen, Kommunen, Unternehmen und Wirtschaftskammern, erhielt Post aus dem Bundesverkehrsministerium: Nach Abschluss der Koalitions- und Regierungsbildung werden ernsthafte Gespräche zwischen den Beteiligten geführt. Das Angebot, die Schleusen dem Bund für jeweils einen symbolischen Euro abzukaufen und anschließend auf eigene Kosten zeitgemäß neu zu bauen, wird diskutiert.
Die gleichzeitig gestartete Petition für den Erhalt der Wasserstraßen für Transport, Tourismus und Wassersport wird von immer mehr Unternehmen und Bürgern unterstützt. Neben den beiden Brandenburger Ministern Jörg Vogelsänger und Ralf Christoffers haben inzwischen mehr als 1.500 Menschen unterschrieben.
Trotzdem hat die Aktion nicht nur Befürworter. Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm (Bündnis 90/Die Grünen) fordert in ihrer heutigen Pressemeldung zum Beispiel, dass sich die Schiffe den maroden, zu kleinen Schleusen anpassen sollen. Dazu IHK-Volkswirt Robert Radzimanowski: „Das ist genauso weltfremd, als wenn von der Bahn verlangt würde, Dampfloks einzusetzen, um keine Oberleitungen bauen zu müssen.“ Die Unternehmen und Menschen in Brandenburg brauchen eine zukunftsfähige Infrastruktur, sowohl auf der Straße, der Schiene und der Wasserstraße.
Quelle: IHK Ostbrandenburg
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