Frankfurt (Oder). Wie kommt das Trinkwasser in den Hahn, und was macht der Braunkohlebergbau mit dem Wasserhaushalt der Lausitz? Antworten darauf gibt von diesem Samstag an das Umweltbildungsprogramm „WasserPaten“: fünf Vorträge und elf Exkursionen zwischen dem 12. September und dem 8. November, kostenfrei.
Fünf Vorträge der WasserPaten ab 23. September
Die Vortragsreihe beginnt am Mittwoch, 23. September. Sie vermittelt Grundlagenwissen zu Wasserkreisläufen und zur Trinkwasserversorgung, außerdem geht es um rechtliche Rahmenbedingungen, um Renaturierung und Hochwasserschutz sowie um die Nutzung digitaler Informationsportale.
Ein Vortrag widmet sich ausdrücklich den Folgen des Braunkohlebergbaus in der Lausitz. Wer nicht nach Frankfurt (Oder) fahren möchte, kann die Vorträge auch online per Livestream verfolgen. Vor Ort finden sie in der Volkshochschule statt.
Exkursionen führen bis an den Pinnower See
Ergänzt wird die Reihe durch Exkursionen, bei denen das theoretische Wissen vor Ort vertieft werden soll. Den Anfang macht am Samstag, 12. September, eine Radtour zu den Deichen an der Reitweiner Oder bei Frankfurt (Oder).
Weitere Ziele sind laut Ankündigung Wasser- und Klärwerke, besondere Biotope wie die Belziger Landschaftswiesen und der Pinnower See bei Guben. Damit reicht das Programm bis in den Spree-Neiße-Kreis hinein.
Newsletter
Die Lausitz am Abend – in zwei Minuten
Jeden Abend das Wichtigste aus der Region – und donnerstags die Veranstaltungstipps fürs Wochenende. Kostenlos und jederzeit abbestellbar.
Genaue Uhrzeiten und Treffpunkte der einzelnen Exkursionen nennt die Mitteilung nicht. Sie stehen im Programm der Volkshochschule, ebenso die Termine der übrigen Vorträge.
Wer hinter dem Programm WasserPaten steht
Getragen wird das Projekt gemeinsam von den Volkshochschulen Frankfurt (Oder), Brandenburg an der Havel, Potsdam-Mittelmark, Uckermark und Spree-Neiße sowie vom NABU Brandenburg. Es ist damit eine landesweite Initiative und nicht auf eine Stadt beschränkt.
Fünf Volkshochschulen und ein Naturschutzverband bündeln dafür ihre Angebote. Vorgestellt hat die Reihe die Stadt Frankfurt (Oder), deren Volkshochschule die Vorträge ausrichtet.
Ein Projekt, das durch Brandenburg wandert
Teilnehmen kann jeder, unabhängig vom Wohnort. „Das Programm ist offen für alle“, sagt Uta Kurzwelly. Einzelne Vorträge seien allerdings auf regionale Themen zugeschnitten – einer trägt den Titel „Die Lausitz und das Wasser – Wie geht es nach dem Braunkohle-Aus in Brandenburg weiter“.
Dauerhaft in Frankfurt (Oder) und Guben angesiedelt ist die Reihe nicht: Es handele sich um ein durch Brandenburg rotierendes Projekt, so Kurzwelly. Derzeit seien Frankfurt und Guben die Gastgeber.
Teilnahme an den WasserPaten ist kostenfrei
Die Angebote richten sich an natur- und umweltinteressierte Menschen und an alle, die sich ehrenamtlich im Natur- und Gewässerschutz engagieren. Die Teilnahme kostet nichts, für die Exkursionen ist allerdings eine gesonderte Anmeldung erforderlich. Rund 30 Plätze stehen dabei jeweils zur Verfügung, wie Uta Kurzwelly von der Volkshochschule Frankfurt (Oder) auf Anfrage mitteilt. Anmelden sollte man sich zeitnah; auf den Seiten der beteiligten Volkshochschulen ist zu sehen, ob ein Kurs noch Plätze hat oder bereits ausgebucht ist.
Das vollständige Programm und die Anmeldung stehen auf der Seite der Volkshochschule Frankfurt (Oder) –>> Hier zum Programm der WasserPaten
Für Rückfragen steht nach Angaben der Stadt Uta Kurzwelly zur Verfügung, Programmbereichsleiterin der Volkshochschule, unter der Telefonnummer 0335 500 800 23.

Weitere aktuelle Meldungen aus der Region
Heute in der Lausitz – Unser täglicher Newsüberblick
Mehr Infos und News aus der Lausitzer und Südbrandenburger Region sowie Videos und Social-Media-Content von heute findet ihr in unserer Tagesübersicht –>> Hier zur Übersicht
Uns bei Google als bevorzugte Quelle festlegen
Wer etwas googelt, bekommt neben den normalen Treffern eine Box mit aktuellen
Nachrichten. Legen Sie NIEDERLAUSITZ aktuell als bevorzugte Quelle fest,
erscheinen unsere Beiträge dort häufiger für Sie – und in den KI-Übersichten
von Google. Ein Klick genügt, danach sind Sie sofort wieder hier.
Falls der Knopf nicht angezeigt wird: niederlausitz-aktuell.de bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Red. / Presseinformation
Abbildung: NABU





