Seit heute ist die L50 zwischen Tauer und Bärenklau wegen Sanierungsarbeiten voll gesperrt. Wie die Spree-Neiße-Cottbusverkehr GmbH mitteilte, sind dadurch die Buslinien 877 und 881 von Umleitungen und verkürzten Linienwegen betroffen. Auf der Linie 877 entfallen mehrere Haltestellen ersatzlos, zudem endet ein Großteil der Fahrten bereits am Kraftwerk Jänschwalde. Die Einschränkungen sollen voraussichtlich bis zum 13. November 2026 dauern.
L50-Sperrung bei Bärenklau verändert Linie 877
Die Vollsperrung betrifft insbesondere die Ortslage Bärenklau sowie den Streckenabschnitt der L50 zwischen dem Abzweig Großsee und dem Abzweig zur B320. Dadurch kann die Linie 877 zwischen Guben und Cottbus während der Bauarbeiten nicht mehr auf ihrem regulären Linienweg verkehren. Spree-Neiße-Cottbusverkehr verkürzt die Linie deshalb grundsätzlich bis zur Haltestelle „Jänschwalde Kraftwerk Haupteingang“.
Von Guben aus fahren die Busse zunächst auf dem regulären Linienweg bis zur Haltestelle „Abzweig-Deulowitz“. Anschließend biegen sie auf die B112 in Richtung Groß Gastrose ab. Von dort führt die Umleitung weiter über die B97 bis zur Abfahrt Jänschwalde-Ost. Danach fahren die Busse zum Bahnhof Jänschwalde-Ost und weiter am ehemaligen Flugplatz vorbei in Richtung Tauer.
Über Tauer-Ost erreicht die Linie anschließend wieder ihren regulären Linienweg und fährt bis Peitz-Markt. Am Peitzer Kreisverkehr führt die Umleitungsstrecke weiter in Richtung Kraftwerk Jänschwalde. Die Haltestelle „Jänschwalde Kraftwerk Haupteingang“ bildet während der Bauarbeiten den Endpunkt der verkürzten Linie 877. In der Gegenrichtung fahren die Busse dieselbe Strecke in umgekehrter Reihenfolge.

Buslinie 877 fährt morgens weiter bis Cottbus
Trotz der geänderten Linienführung bleibt nach Angaben des Verkehrsunternehmens eine vollständige Verbindung zwischen Guben und Cottbus am Morgen bestehen. Die Linie 877 startet um 06:05 Uhr in Guben und erreicht Cottbus um 07:22 Uhr. In der Gegenrichtung fährt ein Bus um 07:38 Uhr in Cottbus ab und erreicht Guben um 08:56 Uhr. Darüber hinaus besteht während der Sperrung zwischen Peitz und Cottbus keine durchgängige reguläre Verbindung mit der Linie 877. Fahrgäste müssen deshalb die veränderten Fahrmöglichkeiten während der Bauzeit berücksichtigen.
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Die L50-Sperrung bei Bärenklau führt außerdem dazu, dass mehrere Haltestellen auf der Linie 877 komplett entfallen. Nicht bedient werden „Schenkendöbern-Abzweig“, „Schenkendöbern-Seeweg“, „Abzweig-Lübbinchen“, die Ortslage Bärenklau sowie die Haltestellen „Kleinsee-Abzweig“ und „Großsee-Abzweig“. Ersatzhaltestellen nennt das Verkehrsunternehmen für diese Stopps nicht. Spree-Neiße-Cottbusverkehr bittet Fahrgäste aus den betroffenen Bereichen, alternative Fahrtmöglichkeiten sowie die aktuellen Fahrplaninformationen zu beachten.
Auswirkungen hat die Baustelle ebenfalls auf die Linie 881. Betroffen sind nach Angaben von Spree-Neiße-Cottbusverkehr insbesondere die Ferien-LEO-Linie 881 sowie die Einzelfahrt um 16:30 Uhr ab Guben. Auch dort ändern sich aufgrund der Vollsperrung die Linienführung und die Endhaltestelle.
Sanierung der L50 läuft auf rund 8,5 Kilometern
Hintergrund der Einschränkungen sind Sanierungsarbeiten an der Landesstraße. Nach Angaben des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg wird die Fahrbahn im Bereich von Bärenklau auf insgesamt rund 8,5 Kilometern erneuert. Die Arbeiten finden in zwei aufeinanderfolgenden Bauabschnitten unter Vollsperrung statt. Der erste Abschnitt reicht vom Abzweig der zum Großsee führenden K7143 bis kurz vor die Einmündung der Fahrradstraße „Am Lauch“ in Bärenklau. Anschließend soll der zweite Bauabschnitt von der Einmündung der Fahrradstraße bis zur B320 folgen. Der Landesbetrieb hatte für die gesamte Maßnahme einen Zeitraum von Anfang September bis voraussichtlich Mitte November angekündigt. Die Spree-Neiße-Cottbusverkehr GmbH nennt für die Änderungen im Busverkehr konkret den Zeitraum vom 7. September bis voraussichtlich 13. November 2026.
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Red. / Presseinformation
Bilder: Spree-Neiße Cottbusverkehr GmbH




