Lausitz. Wie fahrradfreundlich ist es zu Hause? Der ADFC-Fahrradklima-Test läuft noch bis zum 30. November. Radfahrerinnen und Radfahrer können dort bewerten, wie es um Radwege, Sicherheit und Abstellplätze in ihrer Stadt oder Gemeinde steht. Neu ist in diesem Jahr eine eigene Umfrage für Kinder und Jugendliche.
Zwölfte Auflage – Ergebnisse im Frühjahr
Es ist der zwölfte Durchgang der bundesweiten Befragung. Ausgewertet wird sie im Frühjahr 2027, dann gibt es auch wieder das Ranking der fahrradfreundlichsten Städte. Zusätzlich geben Städte und Gemeinden selbst Auskunft darüber, wie sie den Radverkehr fördern.
„Die Bedingungen unterscheiden sich von Ort zu Ort erheblich“, sagt ADFC-Bundesvorsitzender Frank Masurat. Die Befragung solle zeigen, wie sich die Fahrradfreundlichkeit vor Ort entwickelt habe und wo nachgebessert werden müsse.
Was der Landesverband sich davon verspricht
Frank Hübschmann, stellvertretender Landesvorsitzender des ADFC Brandenburg, verweist auf den ländlichen Raum: „Wer regelmäßig mit dem Fahrrad im Land Brandenburg unterwegs ist, weiß am besten, was gut funktioniert und wo Kreuzungen noch unübersichtlich sind und es an Radwegen fehlt.“ Mit den Ergebnissen könne der Verband auf Kommunal- und Landespolitik zugehen.
Der ADFC Brandenburg hat nach eigenen Angaben rund 4.000 Mitglieder in 27 Orts- und Regionalgruppen. Der Fahrradklima-Test wird vom Bundesverkehrsministerium aus Mitteln des Nationalen Radverkehrsplans gefördert. Zur Befragung geht es über fkt.adfc.de.
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Red. / Presseinformation






