Von sechs Klubs aus der Region stehen nach der 2. Hauptrunde des Landespokals noch zwei: Der VfB 1921 Krieschow gewann am Samstag 4:0 bei der SG Einheit Zepernick, der VfB Hohenleipisch 1912 setzte sich 2:1 beim FC Kremmen durch. Ströbitz, Sielow, Spremberg und Peitz sind raus. Das Achtelfinale wird an diesem Montag ausgelost.
Krieschow bleibt im Landespokal auf Titelkurs
Der Titelverteidiger ließ beim Landesligisten in Zepernick nichts anbrennen. Andy Hebler traf in der 17. Minute per Foulelfmeter, Martin Zurawsky erhöhte in der 32. Minute. Nach der Pause machte Toby Michalski mit zwei Treffern in der 65. und 72. Minute alles klar. 165 Zuschauer sahen das 0:4.
Für den Oberligisten war es das erste Pflichtspiel nach dem 0:9 gegen den 1. FSV Mainz 05 in der ersten Runde des DFB-Pokals. Der Landespokalsieger Brandenburgs qualifiziert sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals – für Krieschow geht es also erneut um diesen Weg –>> die Auslosung im Überblick
Der Verein selbst sprach anschließend von einem souveränen und verdienten Sieg: „Von Beginn an waren wir voll da, fanden schnell ins Spiel und bestimmten über die gesamte Partie das Geschehen“, hieß es auf der Facebook-Seite des VfB. Es sei „eine starke und konzentrierte Leistung“ gewesen, die man bis zum Schluss durchgezogen habe.

Hohenleipisch dreht das Spiel in Kremmen
Enger ging es in Kremmen zu. Felix Kniesche brachte Hohenleipisch in der 38. Minute in Führung, Marvin Prien glich in der 61. Minute für die Gastgeber aus. Zwei Minuten später traf Colin Hoppe zum 1:2-Endstand. 94 Zuschauer waren dabei.
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Für Hohenleipisch war es nach Vereinsangaben das vierte Auswärtsspiel in Folge. Inklusive der Fahrt nach Kremmen kamen in dieser Serie rund 1.400 Kilometer zusammen. Der Gegner war dem VfB vor der Partie als „Pokalschreck“ angekündigt worden: Kremmen hatte in den Runden zuvor Teams aus Landesliga und Brandenburgliga geworfen.
Vier Klubs aus der Region scheiden aus
Der SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz lag gegen den Brandenburgligisten FSV Union Fürstenwalde nach 69 Minuten mit 0:4 hinten. Luis Hovestadt und Jonathan Kaufmann verkürzten noch auf 2:4.
Die SG Sielow ging gegen den MSV 1919 Neuruppin durch Stanley Hauptstein schon in der 2. Minute in Führung. Danach drehte der Gast die Partie und gewann 5:1.
Deutlicher fielen die beiden anderen Niederlagen aus: Der SC Spremberg 1896 verlor zu Hause 0:9 gegen die SG Union 1919 Klosterfelde, die SG Eintracht Peitz unterlag dem SV Germania 90 Schöneiche mit 1:7. Dawid Cwiklinski erzielte den Peitzer Ehrentreffer in der 62. Minute.
Landesweit fiel ein Regionalligist heraus
Die größte Überraschung der Runde gelang der BSG Stahl Brandenburg: Der Oberligist warf den Regionalligisten FSV 63 Luckenwalde mit 1:0 aus dem Wettbewerb, Benjamin Nwatu traf in der 90. Minute. 277 Zuschauer sahen das Spiel.
Am anderen Ende der Skala stand der SV Babelsberg 03, der beim Angermünder FC mit 10:0 gewann. Zweistellig wurde es sonst nirgends. Nah dran war Optik Rathenow, das in Schulzendorf 8:0 gewann.
Auslosung am Montag um 14 Uhr
Das Achtelfinale des Landespokals wird am Montag, 7. September, um 14 Uhr ausgelost. Der Fußball-Landesverband Brandenburg überträgt die Ziehung nach eigenen Angaben öffentlich auf seinem YouTube-Kanal.
Alle Ergebnisse der 2. Hauptrunde
© Fotos vom Spiel in Zepernick: VfB Krieschow
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Red. / Presseinformation







