Das Elbe-Elster Klinikum verstärkt seine Notfallmedizin mit einem neuen Chefarzt. Dr. Rutker Stellke hat seine Tätigkeit aufgenommen und übernimmt künftig die Verantwortung für die standortübergreifende klinische Notfallversorgung. Wie das Klinikum mitteilte, bringt der Facharzt für Anästhesiologie mit der Zusatzbezeichnung Klinische Akut- und Notfallmedizin langjährige Erfahrung aus der Krankenhausversorgung, Luftrettung, Katastrophenmedizin und dem Krisenmanagement mit. Zu seinem beruflichen Werdegang gehören außerdem Einsätze als Notarzt, Schiffsarzt sowie medizinische Hilfseinsätze nach schweren Erdbeben. Ein Schwerpunkt seiner neuen Aufgabe soll neben der Weiterentwicklung von Strukturen und Abläufen auch auf der Aus- und Weiterbildung junger Medizinerinnen und Mediziner liegen.
Neuer Chefarzt stärkt klinische Notfallversorgung
Rutker Stellke ist Facharzt für Anästhesiologie und verfügt außerdem über die Zusatzbezeichnung Klinische Akut- und Notfallmedizin. In seiner neuen Funktion soll er die klinische Notfallversorgung am Elbe-Elster Klinikum standortübergreifend verantworten und weiterentwickeln. Die Akut- und Notfallmedizin begleitet Stellke laut Klinikum bereits seit vielen Jahren. Schon während seiner Facharztausbildung in Bad Saarow und Frankfurt (Oder) entwickelte sich demnach sein besonderes Interesse an der Akutmedizin. Ab 2001 war er zusätzlich zu seiner Tätigkeit im Krankenhaus zehn Jahre lang als Notarzt für die ADAC-Luftrettung im Einsatz. Weitere berufliche Stationen führten ihn unter anderem als Oberarzt nach Lübben. Außerdem arbeitete Stellke als freiberuflicher Anästhesist und Notarzt in den neuen Bundesländern.
Neben der klinischen und präklinischen Patientenversorgung sammelte der neue Chefarzt nach Angaben des Elbe-Elster Klinikums auch umfangreiche Erfahrungen außerhalb des regulären Krankenhausbetriebs. Knapp zwei Jahrzehnte lang begleitete Stellke Expeditionen in entlegene Regionen der Erde. Dazu gehörten laut Pressemitteilung unter anderem extreme Bergtouren im Himalaya und in den Anden sowie besondere Erkundungen in Afrika. Seit 2011 war Stellke zudem als Schiffsarzt Crew-Mitglied auf insgesamt 19 Expeditionsreisen in die Arktis und Antarktis.
Katastrophenmedizin prägt berufliche Laufbahn
Auch bei schweren Naturkatastrophen war Stellke medizinisch im Einsatz. Nach den Erdbeben in Pakistan im Jahr 2005 und in Nepal im Jahr 2015 leistete er gemeinsam mit ehrenamtlichen Partnern medizinische Soforthilfe. Nach Angaben des Klinikums wurden dabei unter schwierigen Bedingungen in den betroffenen Bergregionen medizinische Hilfsstrukturen aufgebaut. Dazu gehörte auch der Betrieb von OP-Zelten. Darüber hinaus gehören Führungsverantwortung und Krisenmanagement zu seinem beruflichen Werdegang. Stellke war laut Mitteilung unter anderem in leitender Funktion als Amtsarzt im öffentlichen Gesundheitsdienst tätig. In den vergangenen Jahren übernahm er zudem Aufgaben in der Anästhesie, der Notfallmedizin und der Pandemiebewältigung.
Notfallmedizin soll gemeinsam entwickelt werden
Erfahrungen sammelte Stellke nach Angaben des Klinikums außerdem bei der Reorganisation klinischer Notfallstrukturen, beim Aufbau telemedizinischer Anwendungen sowie bei der Entwicklung moderner ambulanter Versorgungsstrukturen. In seiner neuen Position will er die Notfallmedizin am Elbe-Elster Klinikum weiterentwickeln und nach Angaben des Klinikums zukunftsfähig aufstellen. Dabei sollen sowohl gesetzliche Vorgaben als auch die bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten berücksichtigt werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit der Teams. Strukturen und Abläufe sollen demnach gemeinsam weiterentwickelt werden. Darüber hinaus legt Stellke laut Klinikum besonderen Wert auf die Aus- und Weiterbildung junger Medizinerinnen und Mediziner.
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Aus- und Weiterbildung rückt stärker in den Fokus
„Wir wollen junge Medizinerinnen und Mediziner gezielt qualifizieren und damit auch künftig eine hochwertige und sichere Notfallversorgung für die Patientinnen und Patienten unserer Region gewährleisten“, erklärt Stellke in der Pressemitteilung des Klinikums. Mit seiner neuen Aufgabe übernimmt er damit neben der standortübergreifenden klinischen Notfallversorgung auch Verantwortung für die weitere Entwicklung der entsprechenden Strukturen und Abläufe. Seine Erfahrungen aus Notfallmedizin, klinischer Akutversorgung und Krisenmanagement sollen dabei nach Angaben des Elbe-Elster Klinikums einfließen.
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Red. / Presseinformation
Bild: S. Henschel




