Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Dienstagabend für eine mehrstündige Sperrung der A10 zwischen dem Dreieck Spreeau und Niederlehme gesorgt. Nach Angaben der Polizei überschlug sich ein Auto und blieb auf dem Dach liegen. Ein verletzter Mann kam per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus, drei weitere Insassen flüchteten zu Fuß.
Schwerer Unfall auf der A10 bei Spreeau
Eine Zeugin informierte die Polizei am Dienstag gegen 19 Uhr über den Unfall auf der A10 zwischen dem Dreieck Spreeau und Niederlehme. Wie die Polizei mitteilt, war das Auto aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Anschließend überschlug sich der Wagen und blieb mit eingedrücktem Dach neben der Autobahn liegen.
Ersthelfer zogen einen verletzten Mann aus dem Fahrzeug. Dieser gab gegenüber der Polizei an, dass insgesamt vier Personen in dem Auto gesessen hätten. Die drei weiteren Insassen seien nach dem Unfall zu Fuß geflüchtet. Der Verletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.
Polizei sucht nach drei geflüchteten Insassen
Die Polizei suchte anschließend nach den drei weiteren Insassen. Dabei kamen sowohl Polizeibeamte am Boden als auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Die Suche blieb nach Angaben der Polizei jedoch ohne Erfolg. Das Unfallfahrzeug wurde zur Beweissicherung sichergestellt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 55.000 Euro.
A10 nach mehrstündiger Sperrung wieder frei
Nach dem Unfall musste die Autobahn zunächst in beiden Richtungen voll gesperrt werden. Gegen 19:45 Uhr konnte die Sperrung teilweise aufgehoben werden. In Richtung Polen war die A10 nach Angaben der Polizei ab 2 Uhr nachts wieder vollständig freigegeben.
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Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald:
Schulzendorf: Am Dienstagmittag wurde der Polizei ein Einbruch in ein Wohnhaus in der Brückenstraße gemeldet. Unbekannte Täter hatten sich durch das Einschlagen einer Fensterscheibe Zutritt zum Haus verschafft und die Wohnung durchwühlt. Ob etwas gestohlen wurde, konnte zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht gesagt werden. Der entstandene Sachschaden wird mit etwa 1.000 Euro beziffert. Die Kriminalpolizei ermittelt, Kriminaltechniker sicherten Spuren.
Wildau: Am Montagabend erlebte ein LKW-Fahrer auf einem Parkplatz am Gewerbepark in Wildau eine böse Überraschung: Zuerst hatten unbekannte Täter Reifen seines LKWs aufgeschlitzt. Damit nicht genug: Während der Fahrer die Reifen wechselte, entwendeten unbekannte Diebe seinen Rucksack.
Heidesee: Bei einer Verkehrskontrolle hielten Polizeibeamte am Dienstagabend gegen 18:00 Uhr in der Eichholzer Straße den Fahrer eines PKW BMW an, bei dem ein Drogenvortest positiv auf Kokain reagierte. Für den Fahrer, der obendrein keinen gültigen Führerschein vorweisen konnte, folgte eine beweissichernde Blutentnahme und die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.
Zeuthen: Am Mittwochmorgen um 05:40 Uhr kollidierten in der Schulstraße ein PKW CITROEN mit einem AUDI. Verletzt wurde dabei niemand. Bei einem Schaden von rund 13.000 Euro blieben beide Fahrzeuge fahrbereit.
Wildau: Durch unbekannte Täter wurde in der Chausseestraße mit silberner Farbe ein Hakenkreuz in der Größe von drei mal drei Meter auf die Fahrbahn gesprüht. Die Polizei nahm eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen auf und fertigte Lichtbilder. Das Ordnungsamt wurde beauftragt, die Schmiererei zu beseitigen.
BAB10, Am Fichtenplan: Ein Diebstahl auf dem Rastplatz Am Fichteplan auf der BAB10 wurde der Polizei Dienstagnacht angezeigt. Hier war der Fahrer eines VW-Transporters von einem Unbekannten angesprochen und abgelenkt worden. Unterdessen entwendete eine weitere Person einen Rucksack mit Bekleidung und Bargeld aus dem Fahrzeug. Der Schaden liegt bei etwa 500 Euro.
Schönefeld: Der Polizei wurde am Dienstagnachmittag der Diebstahl von vier Felgen angezeigt. Bei einem in einem Parkhaus abgestellten PKW MERCEDES hatten unbekannte Täter alle Felgen entwendet. Der Schaden wird auf rund 8.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.
Großziethen: Am Mittwochmorgen wurde die Polizei zu einem Unfall in die Karl-Marx-Straße gerufen. Hier war ein PKW VW beim Ausfahren aus einer Einfahrt mit einer 10-jährigen Radfahrerin zusammengestoßen. Beim Sturz vom Rad verletzte sich die Radfahrerin, die gemeinsam mit ihrer Mutter zur medizinischen Abklärung zum Arzt gehen wird. Beide Fahrzeuge blieben bei einem geschätzten Schaden von 100 Euro fahrbereit.
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Red. / Presseinformation




