Cottbus sucht einen Betreiber für sein geplantes Primärversorgungszentrum. Zum Konzept gehört nicht nur die Praxis, sondern auch eine Forschungskooperation mit der Universitätsmedizin.

Markterkundung für „Primär Cottbus“ gestartet
Die Stadt hat eine unverbindliche Markterkundung gestartet, um einen geeigneten Partner für den Betrieb des Zentrums zu finden. Im Mittelpunkt stehen zwei Dinge: der künftige Betrieb – und eine wissenschaftliche Forschungskooperation mit der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem.
Zunächst will die Stadt den Anbietermarkt sondieren: Welche Akteure haben grundsätzlich Interesse, welche Voraussetzungen und Modelle kommen infrage? Auf dieser Grundlage soll dann über das weitere Vorgehen bei der Auswahl entschieden werden.
Was ein Primärversorgungszentrum leisten soll
Vorgesehen ist eine interprofessionelle Versorgungsstruktur mit allgemeinmedizinischem Schwerpunkt und ergänzenden fachärztlichen Angeboten. Das Zentrum soll dazu beitragen, die ambulante medizinische Versorgung in Cottbus weiterzuentwickeln.
Der Hintergrund ist bekannt: Hausarztpraxen finden schwer Nachfolger, Einzelpraxen schließen. Ein Zentrum bündelt mehrere Behandelnde unter einem Dach – und ist damit für junge Ärztinnen und Ärzte oft attraktiver als die eigene Praxis.
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Red. / Presseinformation






