In Brandenburg sind im ersten Halbjahr 3.954 Wohnungen genehmigt worden – 8,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Zuwachs bleibt aber deutlich hinter Berlin zurück.

Baugenehmigungen: 3.954 Wohnungen im Halbjahr
Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg hat die Zahlen für das erste Halbjahr 2026 vorgelegt. Danach wurden in Brandenburg 3.954 Wohnungen genehmigt, ein Plus von 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
3.219 dieser Wohnungen sollen in neuen Wohn- und Nichtwohngebäuden entstehen – hier fällt der Zuwachs mit 2,4 Prozent allerdings deutlich schwächer aus.
Der Unterschied zu Berlin
Deutlicher fiel die Entwicklung in Berlin aus: Dort wurden 7.829 Wohnungen genehmigt, 19,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 6.561 davon, also 83,8 Prozent, entstehen in neuen Gebäuden.
Bemerkenswert ist die Differenz beim Neubauanteil. In Berlin sind mehr als vier von fünf genehmigten Wohnungen Neubau. In Brandenburg liegt der Anteil bei rund 81 Prozent – ein größerer Teil entsteht also durch Umbau und Erweiterung im Bestand.
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Was eine Genehmigung aussagt – und was nicht
Genehmigungen sind ein Frühindikator: Sie zeigen, was gebaut werden darf, nicht was gebaut wird. Zwischen Genehmigung und Fertigstellung liegen Jahre, und ein Teil der Vorhaben wird nie umgesetzt.
Als Stimmungsbild taugt die Zahl trotzdem. Nach den schwachen Jahren mit hohen Zinsen und Baukosten ist ein zweistelliges Plus in Berlin und ein einstelliges in Brandenburg ein Signal, dass wieder geplant wird.
Datenquelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
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Red. / Presseinformation







