Drebkau bekommt eine weiterführende Schule: Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hat den Ausbau der bestehenden Grundschule Drebkau mit ihrer Außenstelle in Leuthen um einen zweizügigen Oberschulteil genehmigt. Damit kann die neue Oberschule zum Schuljahr 2027/2028 an den Start gehen – mit zwei siebten Klassen.
Planungssicherheit für den Schulstart 2027
„Das ist ein großer Tag für Drebkau und die gesamte Region. Der nächste entscheidende Schritt ist geschafft“, erklärte der Landtagsabgeordnete und Drebkauer Stadtverordnete Julian Brüning. „Damit haben wir jetzt die notwendige Planungssicherheit, um die Vorbereitungen für den Schulstart 2027 konsequent voranzutreiben.“ Die Stadtverordnetenversammlung hatte den Ausbau der Grundschule am 2. Juni beschlossen und anschließend die Genehmigung beim Bildungsministerium beantragt. Mit dem nun vorliegenden Bescheid ist die schulrechtliche Grundlage geschaffen. Bislang müssen Drebkauer Jugendliche für eine weiterführende Schule weite Wege nach Cottbus, Forst oder Großräschen in Kauf nehmen.
Unterricht in vorhandenen Räumen der Grundschule
Möglich wird die Oberschule ohne großen Neubau: Nach Angaben von Bürgermeister Paul Köhne (CDU) soll der Unterricht in vorhandenen Räumen des Drebkauer Grundschulgebäudes stattfinden. Geplant sind zwei Klassen pro Jahrgang von der siebten bis zur zehnten Klasse – dafür werden acht der insgesamt 17 Klassenräume benötigt. „Es ist von Vorteil, dass kein großer Umbau nötig ist und die Klassenräume bereits vorhanden sind“, so Köhne. Er hatte sich bereits am 22. April in Potsdam mit Bildungsminister Gordon Hoffmann (CDU) getroffen, der den Schulstart zum Schuljahr 2027/2028 in Aussicht gestellt hatte.
Der Bedarf ist da: Nach Angaben des zuständigen Schulrats Michael Koch steigt die Zahl der Übergänge auf weiterführende Schulen im Landkreis Spree-Neiße ab 2027 von rund 900 auf über 1.000 Schülerinnen und Schüler pro Jahr – und bleibt bis 2032 auf diesem Niveau.
„Eine echte Gemeinschaftsleistung“
Brüning betonte, die Entscheidung sei das Ergebnis einer breiten Gemeinschaftsleistung: „Dieser Erfolg gehört nicht einer einzelnen Person oder Fraktion.“ Sein Dank gelte Bürgermeister Köhne, der Stadtverwaltung und allen Stadtverordneten. Nun gehe es an die praktischen Schritte – räumliche Voraussetzungen, personelle Ausstattung, pädagogisches Profil und die Zusammenarbeit mit Unternehmen, Handwerksbetrieben und Vereinen der Region. „Die Genehmigung ist ein wichtiger Erfolg, aber sie ist nicht das Ende der Arbeit. Jetzt geht es darum, die Schule mit Leben zu füllen“, so Brüning.
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Symbolfoto: tho-ge/Pixabay
Red. / Presseinformation




